Im Angesicht des Feindes

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Im Angesicht des Feindes

Mechtild Sandberg-Ciletti (Übersetzer). Goldmann Verlag 1998, Taschenbuch, 735 Seiten, € 9,99

Rezension von: Wolfi | Rezensionsdatum:

Im Angesicht des Feindes von Verlag

Achter Teil der Lynley-und–Havers-Reihe

Die Entführung
Charlotte, die zehnjährige Tochter der konservativen, jungen Politikerin Eve Bowen, ist spurlos verschwunden. Ihre Mutter hegt sofort einen Verdacht. Als Täter kommt nur Dennis Luxford in Frage. Er ist Chefredakteur einer berüchtigten Boulevardzeitung. Und, was niemand weiß, der Vater der kleinen Charlotte. Eve Bowen und Dennis Luxford hatten vor langer Zeit eine kurze, heiße Affäre, in der Charlotte entstand. Da die beiden aber politisch nicht auf derselben Seite standen, durfte von dieser Verbindung niemand erfahren. Daher verbot Eve Bowen Dennis Luxford jeglichen Umgang mit ihrer Tochter.

Der Verdacht
Eve Bowens Verdacht gegen Dennis Luxford erhärtet sich, als bei diesem ein Erpresserbrief eintrifft. In diesem Brief wird gefordert, dass Luxford sich zu seinem erstgeborenen Kind bekennt. Nur so könne das Leben der kleinen Charlotte gerettet werden. Dieses Bekenntnis müsse in Luxfords Zeitung auf der Seite 1 veröffentlicht werden. Eve Bowen jedoch weigert sich, da sie alles für ein abgekartetes Spiel hält. Mit dieser Veröffentlichung hätte Luxford das, was er immer gewollt hatte. Ihre Karriere wäre ruiniert und seine Zeitung könnte somit die Auflage steigern. Daher lehnt sie jede Zusammenarbeit mit der Polizei ab und untersagt zudem Luxford, der Forderung des vermeintlichen Erpressers nachzukommen.

Die Ermittlungen
Nach langem hin und her lässt sich Eve Bowen schließlich darauf ein, dass Luxford einen vertrauenswürdigen Bekannten, den Gerichtsmediziner Simon St. James, mit den Ermittlungen betraut. Doch in diesem Falle kommt jede Hilfe zu spät. Die kleine Charlotte wird tot aufgefunden. Als Detective Inspector Thomas Lynley davon erfährt ist er nicht nur wütend auf Eve Bowen, die ihre Tochter nicht geschützt hatte. Er ist auch extrem wütend auf Simon, weil dieser ihm nichts von der Entführung erzählt hatte.

Das Spiel geht weiter
Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei dieser Entführung um eine einmalige Sache gehandelt hatte. Doch dann geschieht das Unfassbare: Luxfords ehelicher Sohn Leo wird ebenfalls entführt. Wie bei Charlotte verlangt der Entführer, dass Luxford sich in einem Artikel zu seinem erstgeborenen Kind bekennt. Um Leo zu retten schreibt Luxford daher einen Artikel auf Seite eins seiner Zeitung und bekennt, dass er der Vater der kleinen Charlotte war. Doch Leo kommt nicht zurück, weil der Entführer diesen Artikel nicht für die Wahrheit hält. Ist Luxford etwa gar nicht der Vater der kleinen Charlotte? Oder hat er etwa noch ein uneheliches Kind?

Fazit

Auch der achte Teil der Lynley-Reihe ist mal wieder ein super gelungenes Buch von Elizabeth George. Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch, man kann es kaum zur Seite legen. Der politische Hintergrund ist sehr gut herausgearbeitet und die Personen sind – wie immer – toll beschrieben. Jeder Mensch hat ein paar Leichen im Keller. Und keine versteht es wie Elizabeth George, diese Leichen ans Tageslicht zu zerren! Auch wenn in diesem Buch das Privatleben ein wenig kurz kommt, finde ich es trotzdem sehr gut.

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