Im Koma

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Im Koma

Kristian Lutze (Übersetzer). Goldmann 2011, Taschenbuch, 415 Seiten, € 9,99

Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Im Koma von

Casey Marshall ist eine reiche Erbin und führt mit ihrem Mann Warren, einem erfolgreichen Rechtsanwalt, eine sehr glückliche Ehe. Beruflich hat sie sich vor einem Jahr von ihrer Studienfreundin Janine, mit der sie eine Personalagentur für Juristen aufgebaut hat, getrennt und ebenso erfolgreich nun ein neues Geschäft für Inneneinrichtung aufgebaut.

Eines Tages, nachdem sie sich mit ihren Freundinnen Janine und Gail, einer alten Schulkameradin, zum Mittagessen verabredet hatte, wird sie auf dem Heimweg im Parkhaus mit großer Wucht von einem Auto angefahren.

Wenige Wochen später: Casey wacht auf und wundert sich, daß sie nichts sehen kann. Nach und nach wird ihr klar, daß sie in einem Krankenhaus im Koma liegt. Sie kann alles hören und verstehen, sich aber nicht bemerkbar machen. Die Ärzte haben sie zwar nicht aufgegeben, sehen aber momentan keine großen Fortschritte. Nichtsdestotrotz kommen ihre Freundinnen und ihr Mann jeden Tag ins Krankenhaus und erzählen ihr Dinge, kümmern sich um sie und geben sie nicht auf.

Eines Tages kommt ein Polizist ins Krankenhaus, während Warren auch gerade bei Casey zu Besuch ist und erzählt ihm, daß man nun davon ausgehe, daß es kein Unfall, sondern ein Mordanschlag war. Casey ist entsetzt und kann sich nicht vorstellen, wer ihr das angetan hat. Doch schon bald wird klar, daß der Attentäter ganz in der Nähe ist und wieder zuschlagen will. Wie kann sie sich wehren?

Da sie gesundheitlich kleine Fortschritte gemacht hat und mittlerweile ohne Hilfsmittel atmen kann, darf ihr Mann sie mit nach Hause nehmen und sie dort weiter pflegen lassen.

Casey, die mittlerweile weiß, aus welcher Richtung die Gefahr droht, ist verzweifelt, weil sie sich nicht verständlich machen kann. Und der Mörder kommt immer näher….

Stil

In einem Roman, in dem die Hauptperson nicht reden oder sich bewegen kann, muß es andere Formen der Kommunikation geben. Daher erfährt der Leser die Gespräche der anderen Menschen und ihre Gefühle sowie auch die Hintergründe der einzelnen Personen über Caseys Gedanken, die immer wieder Sprünge in die nahe und ferne Vergangenheit machen. Dadurch werden die aktuellen Aktionen der einzelnen Personen im Buch immer verständlicher.

Fazit

Ein interessanter Romanansatz, durchaus spannend geschrieben, auch wenn ungefähr ab der Mitte des Romans klar ist, wer hinter dem Mordanschlag auf Casey steht. Spannend bleibt es deshalb, weil der Leser auf jeder Seite mitfiebern muß, ob Casey es schafft, rechtzeitig zumindest so gesund zu werden, daß sie um Hilfe rufen oder zumindest mit einer Hand ein Telefon bedienen kann oder ob sie auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen ist, die nach und nach vermuten, daß irgend etwas nicht in Ordnung ist. Lesenswert

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