Immortals

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

GRANDIOSE MISCHUNG AUS POWER METAL UND GESCHICHTSUNTERRICHT!

Die Band:
Der griechische Gitarrist Kostas Karamitroudis begann unter seinem Künstlernamen Gus G. 1999 damit, eigene Songs zu schreiben. Es sollte allerdings noch bis zum Jahr 2002 dauern, bis für sein Bandprojekt ein Line up gefunden werden sollte. „Between Heaven And Hell“ hieß das Debütalbum der Band. Fortan spielten mit Bands wie , Lordi oder Thunderstone und traten immer wieder auf diversen Festivals auf. Es folgten Umbesetzungen innerhalb der Band und regelmäßige Alben, die weitere Tourneen mit Bands wie oder nachzogen. Parallel dazu arbeitete Gus G. auch an diversen Soloprojekten.

Das Album:
Fünf Jahre sind seit dem letzten Firewind-Album „Few Against Many“ vergangen. Für das neue Werk hat sich Gus G. vorgenommen, nochmal richtig in die Vollen zu gehen. Mit Hennig Basse gibt es einen neuen Sänger, der bereits bei Sons Of Seasons erste Lorbeeren verdienen konnte. Als Co-Produzent für das neue Album konnte Dennis Ward gewonnen werden, der bereits erfolgreich für Bands wie Unisonic oder Pink Cream 69 gearbeitet hat.

Und dann wollte man nicht einfach nur ein neues Album aufnehmen, sondern ein echtes Brett raushauen. Erstmals in der Bandgeschichte gibt es ein Konzeptalbum mit einem durchgehenden Thema, nämlich den Schlachten zwischen den Griechen und den Persern. Beste Voraussetzungen für ein sattes Album, das ich mit recht hohen Erwartungen gehört habe.

Diese Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Mit „Hands Of Time“ gibt es einen tollen Power Metal Opener, der mit soviel Drive, Tempo und Spielfreude daherkommt, dass man vom ersten Takt an mitnicken kann und muss. Bereits hier zeigt sich, dass Hennig Basse ein absoluter Gewinn für die Band ist.

So kann es weitergehen, denkt man sich und wird entsprechend belohnt, denn Gus G. und seine Männer brennen ein echtes Feuerwerk ab. Egal ob flotte Songs wie „We Defy“ oder „Warriors And Saints“ oder ein grandioser Stampfer wie „Ode To Leonidas“, die Riffs sitzen perfekt und werden umrahmt von zuckersüßen, aber niemals kitschigen Keyboardpassagen. Immer wenn man denkt, es geht nicht mehr besser, hauen Firewind einen weiteren Knaller raus. Das geht bis zum grandiosen Abschluss mit „Rise From The Ashes“ so.

Trackliste:
01 – Hands Of Time
02 – We Defy
03 – Ode To Leonidas
04 – Back On The Throne
05 – Live And Die By The Sword
06 – Wars Of Ages
07 – Lady Of 1000 Sorrows
08 – Immortals
09 – Warriors And Saints
10 – Rise From The Ashes

Fazit:
Firewind legen im noch jungen Jahr 2017 mit „Immortalis“ einen echten Volltreffer vor. Alle künftigen Power Metal Alben diesen Jahres müssen sich an diesem Werk messen lassen. Und das wird nicht einfach, denn die griechische Band agiert mit einer Spielfreude, dass es ein wahres Fest ist, dem vertonten Geschichtsunterricht zu folgen. Die Mischung aus satten Rock, Ohrwurmhits und großer Abwechslung zählt ohne Frage schon jetzt zu den großen Power Metal Alben des Jahres 2017.

 

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