In Paradisum

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  • Lyrics
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  • Sound
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  • Vocals
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

In Paradisum von Symfonia

Trackliste:

01 – Fields Of Avalon

02 – Come By The Hills

03 – Santiago

04 – Alayna

05 – Forevermore

06 – Pilgrim Road

07 – In Paradisum

08 – Rhapsody In Black

09 – I Walk In Neon

10 – Don´t Let Me Go

 

Die Band:

Symfonia ist das jüngste Kind des finnischen Gitarristen und Songwriters Timo Tolkki, der vor allem durch die Powermetal Band einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde. Nach seinem Ausstieg 2005 arbeitete er bei verschiedenen Bands und gründete 2010 sein jüngstes Baby Symfonia.

Für das Line-Up der Band holte er sich vier namenhafte Musiker: Jari Kainulainen (Ex-Stratovarius) am Bass, Mikko Härkin an den Keyboards, Uli Kusch (Ex-Helloween) an den Drums und Andrea Matos als Sänger. Ihr Debüt gab die von den Medien als Supergroup eingestufte Band auf der Finnish Metal Expo in Helsinki.

Das Album:

Das Symfonia bei dieser Bandbesetzung dem klassischen europäischen Powermetal frönen, ist wahrlich kein Wunder. Schon der krachende Opener „Fields of Avalon“ setzt sich im Gehörgang fest. Parallelen zu Tolkkis ehemaliger Band sind nicht zu leugnen. Handwerklich nahezu perfekt ist es vor allem Stimme, die den Hörer begeistert.

In manchen Sequenzen erinnert diese stark an Tobias Sammet. Auch die folgenden Tracks können überzeugen. „Come By The Hills“ beginnt mit verhaltenen Keyboardklängen, bevor Tolkkis Gitarrensound die Führung übernimmt. „Santiago“ zieht die Temposchraube noch etwas weiter an, bevor mit „Alayna“ erstmals ruhige Töne das Album dominieren. Wem dies zu soft war, wird sich über die folgenden Stücke freuen: „Forevermore“ und „Pilgrim Road“ sind wieder echte Kracher, bevor mit dem fast zehnminütigen Titelsong „In Paradisum“ der Höhepunkt des Albums erreicht ist.

Ein Song, der die breite Palette des Powermetals aufzeigt: chorale Passagen, schnelle Tempowechsel und Andre Matos wahnsinnige Stimme machen diesen Song zu einem Highlight, der allein die Anschaffung des Albums rechtfertigt. Wer jetzt denkt, dass Symfonia nach diesem Song ihr Pulver verschossen haben, wird angenehm überrascht. Mit „Rhapsody In Black“ und „I Walk In Neon“ folgen zwei weitere Rocksongs, die auch gut auf ein Album von Avantasia passen würden, bevor mit der zweiten Ballade „Don´t Let Me Go“ das Album würdig beendet wird.

Fazit:

Timo Tolkki und seine Mitstreiter gehen auf diesem Album keine großen Risiken ein, sondern liefern das ab, was sie am besten können: melodiösen Powermetal. Viele Kritiker warfen der Band Kommerz und Eintönigkeit vor. Eine Einschätzung, der ich mich nicht anschließen kann.

Mit „In Paradisum“ legen Symfonia eines der eingängigsten Alben des Jahres 2011 vor. Kein einiziger der zehn Titel fällt durch das Rost und mit „Fields Of Avalon“, „Santiago“ und „In Paradisum“ befinden sich drei absolute Kracher auf dem Album. Wer bereits Alben von Avantasia oder Stratovaris hat, kann hier bedenkenlos zugreifen.

 

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