Ingrid Telsemeyer: Zeche Nachtigal Museumsführer

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Ingrid Telsemeyer (Hrsg.): Zeche Nachtigall Museumsführer

Das Buch ist im Jahre 2005 im Klartext-Verlag, Essen, erschienen. Es ist 256 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Die Zeche Nachitall ist heute ein Standort des Westfälischen Industriemuseums. Es liegt etwas abseits in der Ruhrgebietsstadt Witten. Daß sie eine der ersten Bergbauwerke war, in denen schon zu Beginn des 18. Jahrhunderts das schwarze Geld des Ruhrgebietes gefördert wurde, davon erzählt dieses Buch. Und natürlich auch von der weiteren Geschichte des Unternehmens, aber auch von der Stillegung und Umwandlung der Zeche in ein industriegeschichtliches Museum. Die Menschen, sowohl die Firmeninhaber wie auch die Bergleute, werden dabei in den Vordergrund gerückt.

Dorothea Tessmer-Schwarze, Olaf Schmidt-Rutsch, Michael Peters udn Ingrid Telsemeyer sind nur einige der Autoren, die Beiträge zu diesem Buch beisteuert.

Daß das Buch im Klartext-Verlag erschienen ist, ist ja nicht weiter verwunderlich. Die regionale Geschichte des Ruhrgebietes ist bekanntlich ein deutlicher Schwerpunkt des Verlagsprogramms.

Die eigentliche Buchbesprechung

Das Buch ist reichlich bebildert. Historische und zeitgenössische Fotos werden genauso wie Zeichnungen und Originaldokumente gezeigt. Man kann als Leser an manchen Stellen den Eindruck gewinnen, die Bilder würden im Vordergrund stehen und wichtiger als die Text sein.

Die Fakten werden auf leicht verständliche Art und Weise udn gut lesbar präsentiert. Hier liegt also kein staubtrocknes geschichtswissenschaftliches Werk vor. Mit seinen lebendigen Schilderungen spricht es also auch nicht wissenschaftlich vorgebildete Leser an.

Auch die Tatsache, daß viele Bergleute, die früher mal auf der Zeche Nachtigal gearbeitet haben, hier zu Wort kommen, trägt sicherlich mit zu der guten Lesbarkeit bei.

Die Seitengestaltugn ist sehr aufgelockert. Es gibt nur wenig Text pro Seiet, dafür aber viel Bildmaterial. Bei den Texten geht es natürlich vorrangig um die wirtschafts- und unternehmensgeschichtliche Vergangenheit; das kulturelle und soziale Leben der Bergleute kommt aber auch nicht zu kurz.

Die Zeche Nachtigal ist heute eines der unbekannteren Ausflugsziele im Ruhrgebiet. Das Buch führt nicht nur in die Unternehmensgeschichte ein, sondern macht auch auf ansprechende Art und Weise Werbung für das Museum.

An wen wendet sich dieses Buch? Vorrangig natürlich an Heimatforscher, die Hintergrundinformationen zu der Zeche, aber auch zur Wirtschaftsgeschichte des Ruhrgebietes suchen. Es kann aber auch von Vätern genutzt werden, die beispielsweise ihrem Nachwuchs auf anschauliche Art und Weise etwas über die Familiengeschichte erzählen möchten.

Das Fazit

Das Buch ist ein gut gemachtes Werk, das ein Museum im Ruhrgebiet vorstellt. Das Wort „Museumsführer“ ist dabei nicht zu wörtlich zu nehmen. Es stellt nämlich nicht jedes Exponate im einzelnen vor. Die Geschichte dieses Museumsstandortes steht in diesem Buch wesentlich mehr im Vordergrund.

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