Jadeherzen

Autorenwertung
  • Charaktere
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  • Story
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  • Dialoge
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  • Realismus
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  • Übersetzungsqualität
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Jadeherzen von

Jadeherzen ist Teil 2 der vierteiligen Reihe von Elizabeth Lowell rund um die Donovan-Familie. Protagonist dieses Romans ist Kyle, der im ersten (Bernsteinfeuer) sich gerade so lebend aus der Affäre ziehen konnte.

Kyle ist eigentlich Bernsteinexperte, interessiert sich aber mehr und mehr für Jade. Seine Familie steht aufgrund der Vorfälle um das Bernsteinzimmer der amerikanischen Regierung in der Schuld, und so soll Kyle Kontakt mit der Tang-Familie, deren Spezialität das Sammeln und auch der Handel von Jade ist, aufnehmen, indem er sich mit Lianne Blakely, der unehelichen Tochter eines der Söhne des Clan-Oberhaupts, bekannt macht.

Was er nicht weiß: Auch Lianne hat von ihrer Familie, die um den Jadehandel kämpft, da rivalisierende chinesische Familien immer mehr Einfluß gewinnen, den Auftrag bekommen, sich an Kyle heranzumachen. Da Lianne von klein auf versucht, sich mit Fleiß, gutem Benehmen usw. einen Platz in der Familie ihres chinesischen Vaters zu erkämpfen, erklärt sie sich bereit, für die Familie den Kontakt herzustellen.

Womit beide nicht gerechnet haben, ist, daß sie sich ineinander verlieben und in einem Sumpf um Diebstahl, Mord, Macht und Leidenschaft um ihr Leben kämpfen müssen…

Lianne entdeckt, daß wertvolle Teile der Jadesammlung ihres Großvaters gegen fast wertlose Stücke ausgetauscht wurden – aber plötzlich gerät sie in Verdacht und die Familie, die sie sowieso nie anerkannt hat, verstößt sie nun vollkommen. Sie landet sogar im Gefängnis, und der einzige Mensch, der ihr hilft, ist Kyle, der jedoch auch noch nicht genau weiß, ob sie in die ganzen Sache involviert ist oder wirklich so unschuldig ist wie sie tut.

Vor allem Archer läßt sein Mißtrauen deutlich erkennen, zumal er seit der Bernsteinaffäre Kyles Frauengeschmack nicht komplett vertraut.

Kann Lianne mit Hilfe von Kyle und seiner Familie ihre Reputation wiederherstellen und ihrem geliebten Großvater die wundervolle Jade zurückbringen?

Fazit

Eine gelungene “Fortsetzung” des ersten Teils dieser Reihe, spannend geschrieben und mit interessanten, lebensnahen Charakteren. Einzig die wenig wirklichkeitsnahen Dialoge der Agentin April Joy sind störend. Hier hätte die Übersetzerin (Elke Iheukumere) unbedingt mehr Sorgfalt walten lassen müssen, da April Joy in allen vier Teilen vorkommt und dies die Qualität der deutschen Übersetzung deutlich schmälert.

Allein die Wortwahl „Uncle Sam“, wenn es um die amerikanische Regierung geht, ist bereits auf einem Niveau, die dem Roman ansonsten nicht gerecht wird, aber auch die absolut unpassende Anrede von April Joy an Archer stets mit „gewiefter Kerl“ stören das Lesevergnügen sehr.

Hier wurde versucht, eine Pseudo-Agentensprache in den Roman einzubauen, die mit etwas besserer Wortwahl viel passender gewesen und dennoch das amerikanische Original nicht verleugnet hätte.

Dennoch ist Jadeherzen ein sehr empfehlenswerter Roman, der trotz des Coverbildes kein oberflächlicher Liebesroman ist, sondern innerhalb einer gut strukturierten Rahmenhandlung einige erotische Elemente beinhaltet.

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Ein Kommentar to “Jadeherzen”

  1. Die in Plain Sight - Bücher, Fremdsprachig, Rezension des Monats, Romane, Thriller schreibt:

    […] siehe “Perlenbucht”, http://www.rezension.org/perlenbucht/ ”Jadeherzen” http://www.rezension.org/jadeherzen/, “Rubinträume” http://www.rezension.org/rubintraume/ und […]

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