James Bond 01: Casino Royale

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James Bond

Anika Klüver (Übersetzer). Cross Cult 2012, Taschenbuch, 240 Seiten, € 11,80

Rezension von: schwamm | Rezensionsdatum:

01: Casino Royale

 

Anlässlich des 50. Jubiläums des ersten James Bond Films in den Kinos und dem neuen James Bond Film SKYFALL im November diesen Jahres, bringt uns der Cross-Cult-Verlag die Klassikerdes englischen Autors Ian Fleming und seine größte Romanfigur James Bond zurück in die Bücherregale.

Bis 2014 werden alle 14 Romane in einer neuen und erstmals ungekürzten Fassung in deutscher Sprache verlegt.

Gestartet wird das James-Bond-Jubiläumsjahr mit dem bereits Ende September erschienen Roman James Bond 01: „Casino Royale“.

 

Zum Inhalt

James Bond, neben zwei weiteren Personen aus dem Secret Service der einzige Mitarbeiter mit der berühmten Doppelnull, erhält in Zeiten des kalten Krieges bereits seinen ersten Einsatz unter der Leitung von „M“. 007, James Bonds offizielle Bezeichnung innerhalb des Secret Services, soll in einem Kasino in der französischen Stadt Royale-les-Eaux den berüchtigten sowjetischen Agenten „Le Chiffre“ in einem Baccara-Spiel nicht nur besiegen, sondern auch sein eigenes Todesurteil damit unterzeichnen.

Le Chiffre, sowjetischer Agent des SMERSCH einem Vorläufer des KGB, hat in einem fehlgeschlagenen Unterweltgeschäft sein gesamtes Vermögen verloren, besser gesagt, jenes Vermögen, welches Le Chiffre eigentlich erhalten hatte, um die französischen Gewerkschaften zu unterwandern. Im Kasino will er seine Haut retten und das verlorene Geld in einem großen Baccara-Turnier zurückgewinnen.

Zusammen mit Vesper Lynd, einer attraktiven französischen Agentin des MI6, dem CIA-Agenten Felix Leiter, sowie Deuxieme Bureau Mitarbeiter René Mathis versucht James Bond, Le Chiffre einen Strich durch die Rechnung zu machen. Er selbst wird unter falschen Namen an dem Baccara-Turnier teilnehmen.

Schnell wird allerdings klar, dass Bond bereits vor Spielbeginn beobachtet und enttarnt wird. Le Chiffres Leute wollen mit aller Macht verhindern, dass ein anderer Teilnehmer das Spiel gewinnt. Doch Bond ist Meister der Kartenspiele.

Nach einem langen Kasinoabend scheint die Gefahr gebahnt, ehe alles aus dem Ruder läuft und Bond plötzlich um sein Leben bangen muss. Denn nicht alle an Bond’s Seite scheinen das gleiche Spiel zu spielen …

 

Hintergrund

Ian Fleming, Autor der James Bond Romane, arbeitete lange Zeit in diversen Nachrichtendiensten (darunter der berühmte Reuter), als er zum Verbindungsoffizier des US-Marinegeheimdienstes ernannt wurde. Durch eben dieses Tätigkeitsumfeld konnte Fleming sich nicht nur seine Romanfigur James Bond ausdenken, sondern brachte auch die gewissen Hintergrundsinformationen mit in seine Romane ein.

 

Lesen oder sein lassen?

Wer Casino Royale, mit Hauptdarsteller Daniel Craig, im Kino oder zuhause auf der Couch, gesehen hat, wird beim Lesen des Buches schnell merken, dass viele Teile des Films erfunden sind und so keineswegs in Flemings Roman erwähnt wird. Dies ist aber gar nicht weiter schlimm, da die Story vor allem kurz gehalten ist, kaum abschweift und falls doch, dies nur den Hintergrund hat, die teilnehmenden Personen besser darzustellen. Wer möchte schon darauf verzichten James Bond näher zu kennen?

Für alle James Bond-Fans ein absolutes Muss, viele Passagen wurden genauer und detaillierter übersetzt, als in den alten Übersetzungen.

Für keine allzu großen James Bond Fans (oder diejenigen, die bisher noch keine waren) lohnt es sich trotzdem, sich in die Welt des kalten Krieges zu begeben und merkt dabei schnell, dass es einen gewissen Flair der Bücher gibt, mit dem keiner der neueren mithalten kann.

Wer schmunzelt nicht, wenn man einen Bentley schon mit hundertdreißig Stundenkilometern fast an seine Leistungsgrenze bringen kann.

 

Fazit

Der Cross-Cult-Verlag hat sich mit der James-Bond-Reihe eine große Verantwortung aufgetragen und hat diese mit Bravour gemeistert.

Bereits der erste Teile der Reihe wird den Leser in eine Spionagewelt voller Spannung und Missionen entführen und wartet sehnsüchtig darauf mit Bond neue Aufträge zu erhalten.

Und wer Angst hat, die Spannung könnte aufgrund der bereits erschienen Filmreihen gar nicht erst aufkommen, der irrt sich gewaltig. Und wer das Geheimnis, ob Bond seine Wodka Martini gerührt oder geschüttelt haben möchte, lüften will, der sollte auf jeden zum Buch greifen.

 

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Ein Kommentar to “James Bond 01: Casino Royale”

  1. ChristopherGeissler schreibt:

    Wie ist denn die Qualität des Buches? Für 12€ und nur knapp 300 Seiten könnte man ja eigentlich ein bisschen Qualität im Schriftbild und Aufmachung erwarten.

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