James Bond 02: Leben und sterben lassen

Autorenwertung
  • Kreativität
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  • Lesbarkeit
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  • Aufmachung
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  • Geschichte
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  • Spannung
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  • Gesamt
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James Bond

Anika Klüver (Übersetzer). Cross Cult 2012, Taschenbuch, 352 Seiten, € 12,80

Rezension von: schwamm | Rezensionsdatum:

02: Leben und sterben lassen

 

Anlässlich des 50. Jubiläums des ersten James Bond Films in den Kinos und dem neuen James Bond Film SKYFALL im November diesen Jahres, bringt uns der Cross-Cult-Verlag die Klassiker des englischen Autors und seine größte Romanfigur James Bond zurück in die Bücherregale.

Bis 2014 werden alle 14 Romane in einer neuen und erstmals ungekürzten Fassung in deutscher Sprache verlegt.

Mit dem zweiten Teil des James-Bond-Jubiläumsjahr geht es weiter. Ebenfalls bereits Ende September erschienen: James Bond 02: „Leben und sterben lassen“.

 

Zum Inhalt
James Bond 007 hat es aus den Fängen von Le Chiffre und seinen Männern geschafft.

Doch kaum das er sich nach seinem Sonderurlaub erhlot hat -, den er sich nach den Vorfällen in Frankreich mehr als verdient hat – wartet bereits „M“ mit seinem nächsten Auftrag auf Bond.

In den Vereinigten Staaten tauchen tausende von Goldmünzen auf, die aus einem alten Piratenschatz stammen sollen. Der MI6 hat den Verdacht, dass eben jene Münzen dazu benutzt werden, um die sowjetische Spionage in den Vereinigten Staaten zu unterstützen.

„M“ vermutet den skrupellosen Gangsterboss Mr. Big dahinter, der in der Unterwelt New Yorks die Fäden zieht. James Bond fliegt nach New York, wo er nicht nur auf seinen alten Partner, dem CIA Agenten Felix Leiter trifft. Zusammen begeben sie sich in Mr. Big’s Etablissments in Harlem, um sich dort einmal genauer umzusehen – allerdings in Mr. Bigs Augen zu genau. Und schnell lernen sie den berüchtigen Gangsterboss, sowie seine hübsche, aber mysteriöse Begleiterin Solitaire, persönlich kennen. Klar, dass dieses Treffen nicht ohne Kampf zu Ende geht und Bond es durch sein Quentchen Glück aus den Fängen befreien kann.

Kurz darauf zieht es Bond und Leiter nach St. Petersburg, denn eben dort liegt Mr. Big’s Motoryacht Secatur im Hafen. Mit diesem Schiff sollen die Goldmünzen geschmuggelt worden sein. Als sich Bond jedoch auf den Weg zum Bahnhof begibt, erhält er einen Anruf. Eine junge Frau bittet ihn um Hilfe und Schutz – Solitaire! Nach kurzen Überlegungen stimmt Bond der Hilfe zu. Am Bahnhof angelangt werden sie allerdings bereits beobachtet, noch bevor sie den Zug überhaupt bestiegen haben.

Die Durchsuchung des Yachthafens erfolgt wie immer auf Bond’sche Weise und nun wird es zu einer persönliche Angelegenheit von Bond den Fall zu lösen, den es gab ein Opfer zu viel. Jedoch findet er heraus woher die Goldmünzen stammen: aus der Karibik, genauer gesagt Jamaika.

Und genau dorthin begibt sich Bond – in Begleitung Solitaires. Die Entdeckung der Schmugglerwege im Hafen von St. Petersburg führt sie zu einer kleinen Insel vor der Küste Jamakais – doch nicht nur ein Hauch von Voodoo liegt über der Insel, dessen Herz den größten Piratenschatz aller Zeiten beherbergen soll. Die Insel gleicht einer Festung und wen wundert es, dass dies auf Mr. Bigs Konto geht.

Jeglicher Versuch die Insel zu erreichen, scheiterten vor Bonds Eintreffen. Und doch wagt Bond die letzte Möglichkeit den Schmugglerring auffliegen zu lassen: Er wagt sich selbst auf den gefährlichen Weg zur geheimnisvollen Insel …

 

Hintergrund
Ian Fleming, Autor der James Bond Romane, arbeitete lange Zeit in diversen Nachrichtendiensten (darunter der berühmte Reuter), als er zum Verbindungsoffizier des US-Marinegeheimdienstes ernannt wurde. Durch eben dieses Tätigkeitsumfeld konnte Fleming sich nicht nur seine Romanfigur James Bond ausdenken, sondern brachte auch die gewissen Hintergrundsinformationen mit in seine Romane ein.

 

Lesen oder sein lassen?
Wer den ersten Teil geliebt hat, wird natürlich keineswegs um den zweiten Teil herumkommen. Wer bereits den ersten Teil gelangweilt zur Seite gelegt hat oder aber, sich überhaupt nicht mit James Bond anfreunden kann, braucht den zweiten Teil natürlich gar nicht erst anzufangen. Allerdings darf erwähnt werden, dass Ian Fleming es mit dem Buch geschafft hat, seinen Debütroman doch noch ein kleines bisschen zu übertrumpfen.

 

Fazit
Ian Flemings zweiter Roman der James Bond Reihe, Leben und sterben lassen , knüpft lückenlos an, wo der erste Teil der Reihe, Casion Royale, endete. Die handelnden Personen werden jetzt genauer als noch in Casino Royale beschrieben, was auch zur Folge hat, dass die Seitenanzahl gegenüber dem Erstwerk enorm gestiegen ist. Doch auch hier tut das der Spannung keinen Abbruch. Die Story wird weder unnötig in die Länge gezogen, noch verliert das Buch an Spannung. Fazit: Lesen.

 

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