James Bond 03: Moonraker

Autorenwertung
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  • Aufmachung
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  • Gesamt
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James Bond

Anika Klüver (Übersetzer). Cross Cult 2012, Taschenbuch, 320 Seiten, € 9,70

Rezension von: schwamm | Rezensionsdatum:

03: Moonraker

 

Anlässlich des 50. Jubiläums des ersten James Bond Films in den Kinos und dem neuen James Bond Film SKYFALL im November diesen Jahres, bringt uns der Cross-Cult-Verlag die Klassiker des englischen Autors und seine größte Romanfigur James Bond zurück in die Bücherregale.

Bis 2014 werden alle 14 Romane in einer neuen und erstmals ungekürzten Fassung in deutscher Sprache verlegt.

Mit dem dritten Teil des James-Bond-Jubiläumsjahr geht es weiter. Auch dieser ist bereits Ende September erschienen: James Bond 03: „Moonraker“.

 

Zum Inhalt

James Bond 007 hat es wieder einmal geschafft. Er konnte nicht nur Mr. Big und seine Mannen außer Gefecht setzen, sondern den ganzen Schmugglerring zerschlagen – was nicht nur „M“ außerordentlich gefällt.

Als Bond, abermals nach einem angeordneten Sonderurlaub, zurück ins Büro des Secret Services kommt und einen ruhigen Bürotag erwartet, wird er schon wieder in Ms Büro bestellt.

Nach einem kurzen Gespräch über die vergangenen Wochen und die bearbeiteten Fälle, kommen die beiden auf ein Thema, dass derzeit die Presse in Atem hält. Die Moonraker-Mission, unter der Leitung des Millionärs Sir Hugo Drax, einem Nationalheldengleichender Persönlichkeit. Das Moonraker-Projekt soll das Aushängeschild der großbritannischen Vorherrschaft in Mitten des Kalten Krieges sein – eine Testversion einer unbemannten Langstreckenrakete.

Doch eine Sache nimmt M in Bezug auf Hugo Drax persönlich: Im renommierten und exklusiven Londoner Club Blades scheint Drax beim Bridge nicht ganz sauber zu spielen – kurz gesagt: M hat die Vermutung, dass er die Spiele zinkt.

Da Bond bereits im Casino von Royale-les-Eaux beim Kartenspielen geglänzt hatte und er berüchtigt ist, alle Kartenspielertricks zu kennen, ist es für Bond eine Ehre, M’s Auftrag anzunehmen und Hugo Drax auf den Zahn zu fühlen.

Nach einem langen Kartenspielabend im Blades schafft es Bond seinem Gegenspieler eine Lektion zu erteilen und der Auftrag scheint erfüllt. Als jedoch wenige Tage später ein Mitarbeiter des Moonraker-Projektes seinen Kollegen in einer Dorfkneipe erschießt und kurz darauf Selbstmord begeht, ahnt Bond noch nicht, dass er in seinem nächsten Auftrag wieder auf Drax stoßen wird.

Er begibt sich als Sicherheitsexperte in die Obhut von Drax und seinem Moonraker-Projekt. Drax‘ Privatsekretärin Gala Brand, eigentlich eine geheime Agentin des Scotland Yard, weiht Bond in die Geheimnisse ein, die sie bisher sammeln konnte.

Und schnell wird Bond klar, dass der Tod des Mitarbeiters kein Zufall war und das Moonrakerprojekt vor der Sabotage steht. Bond läuft die Zeit davon – er muss den Saboteur finden, denn der Test der Rakete steht unmittelbar bevor …

 

Hintergrund

Ian Fleming, Autor der James Bond Romane, arbeitete lange Zeit in diversen Nachrichtendiensten (darunter der berühmte Reuter), als er zum Verbindungsoffizier des US-Marinegeheimdienstes ernannt wurde. Durch eben dieses Tätigkeitsumfeld konnte Fleming sich nicht nur seine Romanfigur James Bond ausdenken, sondern brachte auch die gewissen Hintergrundsinformationen mit in seine Romane ein.

 

Lesen oder sein lassen?

Der dritte Teil der James Bond Reihe ist immer noch mitten im Kalten Krieg. Ian Fleming hat hier die internationale Aufrüstung, aber auch die Weltraumluftfahrt hintergründlich aufgenommen und daraus seinen Roman gestrickt.

Moonraker steigert noch einmal den Vorgängerroman „Leben und sterben lassen“, was vor allem die Anzahl der Personen betrifft. Waren in Casino Royale noch wenige Personen an der Handlung beteiligt, steigert Fleming sich in Moonraker nochmals. Auch als James Bond Fan muss man die Handlung gezielt verfolgen, sonst kann man schnell den Überblick verlieren.

Ein größeres geistiges Vorstellungsvermögen hilft dem Leser hier ebenfalls und wer eben über diese gewünschten Anforderungen verfügt, wird auch Moonraker begeistern können.

Also auf jeden Fall : Lesen.

 

Fazit

Ian Flemings dritter Roman der James Bond Reihe „Moonraker“ fesselt einen. Unrealistische Handlungen, übertriebene Szenen oder aber Handlungen die in sich nicht schlüssig sind, sucht man in Moonraker vergebens. Fleming schafft es aber der ersten bis zur letzten Zeile einen Roman zu kreieren, der bis heute legendär ist.

Moonraker ist vorerst der letzte Roman aus der James-Bond-Reihe, der bisher im Buchhandel erhältlich ist. Der Cross-Cult-Verlag wird erst im November 2012 mit „Diamantenfieber“ den nächsten Teil auf den deutschen Markt bringen.

Doch darauf darf man gespannt sein.

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