James Bond 06 – Dr. No

Autorenwertung
  • Lesbarkeit
    ein Buchein Buchein Buchein Buchein Buch
  • Spannung
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Geschichte
    ein Buchein Buchein Buchein Buchkein Buch
  • Charaktere
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Story
    ein Buchein Buchein Buchein Buchkein Buch
  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne

James Bond

Stephanie Pannen (Übersetzer). Cross Cult 2013, Taschenbuch, 280 Seiten, € 12,80

Rezension von: schwamm | Rezensionsdatum:

 

Anlässlich des 50. Jubiläums des ersten Films in den Kinos und dem neuen Bond Film SKYFALL im November letzen Jahres, bringt uns der Cross-Cult-Verlag die Klassiker des englischen Autors Ian Fleming und seine größte Romanfigur Bond zurück in die Bücherregale.

Bis 2014 werden alle 14 Romane in einer neuen und erstmals ungekürzten Fassung in deutscher Sprache verlegt.

Mit dem sechsten Teil der James-Bond-Jubiläumsjahre geht es weiter. Dieser erschien ebenfalls bereits im März diesen Jahres: 06: “”.

 

Zum Inhalt

Dem Tod im letzten Moment entflohen und nach einer langen Genesungszeit fernab des Agentenlebens, wird James Bond erstmals wieder zu M zitiert. Ein neuer Fall. Für M ein Fall der einfacheren Kategorie und damit die Chance zu testen, ob Bond wieder vollkommen einsatzfähig ist. Auch die Erholung und weitere Genesung soll in Verbindung mit diesem Fall weiter vonstatten gehen.

Ein Auftrag in der tropischen Sonne der Karibik – Jamaika. Auf der Insel Crab Key gehen merkwürdige Dinge vor sich und das obwohl es sich hierbei um eine private Insel handelt, auf der lediglich seltene Vögel brüten. Dennoch verschwindet der Kontaktmann des Secret Services und seine Kollegin spurlos – für M ein Fall von liebesblinder Flucht in mitten des Paradieses, ohne jeglichen kriminellen Hintergrund – jedoch nicht für Bond der sofort misstrauisch wird, zumal er den Kontaktmann noch aus früheren Zeiten kennt.

Kaum auf Jamaika angelangt, trifft er auf einen weiteren Freund früherer Tage und doch muss er bereits sehr früh feststellen, das seine Ankunft in Kingston bereits unter Beobachtung steht. Als James Bond mit seinem Freund beschließt die ominöse Insel zu erkunden, stellt er rasch fest, dass es hier um mehr als nur Vögel geht. Doch zu spät merken sie, dass sie sich in die Höhle des Löwens gewagt haben – einem sadistisch veranlagten Wissenschaftler, der zudem anstelle seiner Hände zwei Metallhaken hat – Dr. No.

Wie in seinen Aufträgen zuvor schafft es Bond auch hier eine außenstehende mit in Gefahr zu bringen. Doch diesmal scheint er mit Dr. No einen scheinbar unverwund- und unbesiegbaren Gegner zu haben …

 

Lesen oder sein lassen?

Auch wenn man sich an vieles erinnert fühlt, auf jeden Fall lesen, denn diesmal endet die Geschichte James Bond untypisch.

 

Fazit

„Back to the roots“ würde man in diesem Fall sagen, denn nach seinem Ausflug an den Bosporus und das alte Europa, bringt Ian Fleming wieder zurück in die Karibik. Zwar erinnert einen schnell die Story in vielen Teilen an James Bond Band Nr. 2 (Leben und sterben lassen) jedoch schaffte es Fleming diese in eine andere Richtung zu lenken und die Story auf lediglich einen Schauplatz zu straffen – der Insel Crab Key.

Als Romanvorlage war James Bond – Dr. No 1962 der Durchbruch auf der Leinwand. Mit Sean Connery in der Hauptrolle wurde der Roman nur 4 Jahre nach seiner Veröffentlich verfilmt. Und jeder der diesen Film gesehen hat, wird schnell feststellen, dass einige Charaktere des Films in dem Buch keineswegs erwähnt werden, geschweige denn vorkommen. Denn wie üblich in Hollywood wurde auch hier viel dazugedichtet und dadurch macht es einen noch mehr Spaß, die Geschichte komplett ungekürzt und neu übersetzt zu lesen – immer im Gedächnis, dass ohne Dr. No eine großartige Filmgeschichte niemals auf die Leinwand gekommen wäre.

Wie bewerten Sie dieses Produkt?

Ihre Bewertung
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading...

Schreiben Sie einen Kommentar