Jo Pestum: 13 Minuten nach Mitternacht

Autorenwertung
  • Story
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  • Abenteuer
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  • Lesbarkeit
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  • Gesamt
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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: 13 Minuten nach Mitternacht

Das Buch ist 1975 im Franz Verlag erschienen. Es ist 93 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Luc Lucas ist ein ehemaliger Polizeikommissar, der nun einen Gutshof leitet. Eines Tages bekommt er mit, wie bei einer Nachbarin, Frau Zetschke, merkwürdige Dinge ablaufen. Wer spielt ihr all´ die Streiche? Wer belästigt sie mit Telefonanrufen? Um mal einen Ausdruck aus der Welt der Erwachsenen zu gebrauchen: Er kommt einem Fall von Wirtschaftskriminalität auf die Spur.

Über den Autoren

„Jo Pestum“ ist das Pseudonym, also der Künstlernamen von Johannes Stumpe; er wurde am 29. Dezember 1936 in Essen geboren. Stumpe studierte nicht nur Malerei an der Folkwangschule, sondern absolvierte auch eine Ausbildung als Restaurator und Glasmaler. Pestum arbeitete später als Bauarbeiter, Barkeeper, Taucher und Fernfahrer, bevor er bei verschiedenen Zeitschriften als Karikaturist, Chefredakteur und Verlagslektor anheuerte. Seit 1973 ist er freiberuflicher Schriftsteller und Filmautor, der Romane, Kinderbücher, Lyrik, Kriminalromane, Drehbücher und Hörbücher schreibt. So gibt er seit 1998 eine Weihnachtskrimibuchreihe heraus. Pestum lebt im Münsterland.

Die eigentliche Buchbesprechung

Pestum liefert hier kindgerechte Unterhaltung ab. Die Handlung ist nicht allzu komplex gestaltet. Gut und Böse läßt sich schnell auseinanderhalten. Die Lösung ist nicht allzu schwierig zu finden. Und am Ende wird es noch einmal spannend, als eines der beteiligten Kinder entführt wird.

Dem Buch ist deutlich anzumerken, daß es aus den `70er Jahren stammt. Dem Buch ist „Das magazin im Schneider-Buch“ enthalten. Dort gibt es Witze, Werbung und Informationen über Pferde-Rassen. Außerdem gibt es ein Preisrätsel. Die dazugehörige Antwort-Postkarte ist dem Buch ebenfalls beigefügt. Außerdem enthält das Buch ein Gestaltungsmerkmal, das heutige Jugendbücher nicht mehr kennen, nämlich illustrierende Zeichnungen, die teilweise eine ganze Buchseite ausmachen.

Über den Verlag

Den Verlag gibt es seit 1913. Er wurde damals von Franz Schneider in Berlin gegründet. In München befindet sich der Unternehmenssitz seit 1953. Der Verlag gehört seit 1985 zur dänischen Unternehmensgruppe Egmont.

Der inhaltliche Schwerpunkt des Verlages liegt bei Kinderbüchern. Die Hanni-und-Nanni-Serie für Mädchen und die Burg-Schreckenstein-Serie für Jungen sind bekannte Jugendbuchserien, die aus diesem Verlag stammen.

Ein etwas längeres Fazit

Der Buchdeckel preist das Buch als „eine spannende Detektivgeschichte“ an. Nun ja, wie soll ich sagen? Für Kinder bis 10 Jahren mag dies eine spannende Geschichte sein; ihnen werden einige kleine Unstimmigkeiten (woher kennt der Verbrecher beispielsweise den Sohn des Kommissars, den er entführt?) auch nicht so wichtig erscheinen. Jugendliche wollen dann schon wieder etwas besseres geboten bekommen. Auch die Zeit, in der Jugendbücher wie hier gestaltet werden, ist wohl offensichtlich vorbei.

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