John Foxx – Cathedral Oceans 1& 2

Autorenwertung
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  • Melodie
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  • Gesamt
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Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Cathedral Oceans 1 & 2

CD 1:

1. Cathedral Oceans
2. City As Memory
3. Through Summer Rooms
4. Geometry & Coincidence
5. If Only…
6. Shifting Perspective
7. Floating Islands
8. Infinite In All Directions
9. Avenham Collonade
10. Sunset Rising
11. Invisible Architecture

CD 2:

1. Revolving Birdsong
2. Shimmer Symmetry
3. Far & Wide 2
4. Ad Infinitum
5. Quiet Splendour
6. Luminous & Gone
7. Stillness & Wonder
8. Return To A Place Of Remembered Beauty
9. Visible & Invisible
10. Golden Green

Cathedral Oceans, John Foxx startet sein Comeback

Blicken wir einmal zurück, nach epochalen Alben wie „Metamatic“ und „The Garden“ litt John Foxx Mitte der 80er an dem kreativen Burn-Out-Syndrom. So enttäuschte sein letztes Output In Mysteries Ways Fans wie Kritiker mit einer allzu seichten Produktion und sich anbiedernden Mainstream-Manierismen.

Zehn lange Jahre mussten erst ins Land gehen, bis sich John Foxx mit neuem künstlerischen Elan zurückmeldete und seine Zuhörerschaft mit einem ganz neuen Stil überraschte. Weg vom unterkühlten New Wave-Sound der 80er symbolisiert diese Werkschau die Metamorphose zu einem fast schon religiös geprägten Ambient-Sound, der den neuen John Foxx in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt.

Auf der mir nun vorliegenden Doppel-CD sind die ersten beiden Ausgaben der sogenannten Cathedral Oceans-Reihe verewigt, diese ist in sich sehr homogen, sodass man sie gut an einem Stück durchhören kann, ohne dabei große Schwankungen befürchten zu müssen. Von der Stimmung her erinnern viele Titel an eine besinnliche Andacht und rücken stilistisch in die Nähe der Ambientwerke Harold Budds. Angereichert werden die dafür typischen Klänge mit zahlreichen Natursounds, wie z.B. Vogel-gezwitscher und Windgeflüster, die die realistische Illusion eines Waldspaziergangs beim Hörer hervorrufen.

Schon auf dieser Veröffentlichung zeichnet sich eine künstlerische Zusammenarbeit mit einem gewissen Louis Gorden ab, die sich auf späteren Werke noch stärker manifestierte.

John Foxx‘ Stimme begleitet viele Stücke in einer leicht verfremdeten Art und gibt sich betont ruhig, wodurch er seine sehr meditative Wirkung erzeugt.Von den elektronischen Soundeskapaden der Vergangenheit ist fast nichts mehr übrig geblieben, trotzdem ist der Synthesizer als solcher nicht völlig verschwunden, nur hat er in diesem Fall eine ganz andere Aufgabe inne.

Fazit

Wer den alten John Foxx aus New Wave-Tagen erwartet, wird vielleicht etwas enttäuscht sein, hat das hier Dargebotene nicht sehr viel damit zu tun. Wenn man sich aber erst einmal auf den neuen John Foxx-Sound eingestellt hat, offenbart dieses Werk ganz neue Einblicke in die Vielseitigkeit dieses genialen Künstlers. Zwar mussten die Fans lange auf diese Veröffentlichung warten, doch hat sich das Warten auf alle Fälle gelohnt, wird man doch mit ganz neuen Klängen aus dem Hause Foxx belohnt.

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