Jürgen Kaiser: St. Aposteln Köln

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: St. Aposteln Köln

Das Buch ist im Jahre 2011 im Verlag aus Regensburg erschienen. Es ist schlanke 28 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

St. Aposteln ist eine der ältesten Kirchen Kölns. Linksrheinisch gelegen, wurde sie im Jahre 965 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der vorliegende Kunstführer stellt Baugeschichte, Architektur und Innenausstattung des Gotteshauses vor.

Das vorliegende Werk gehört zur Schriftenreihe der „Kleinen Kirchenführer“. Hier liegt deren NUmmer 744 vor.

Über den Verlag

Der Verlag wurde im Jahre 1933 durch den Kunsthistoriker Dr. Hugo Schnell (1904 – 1981) und den Verlagskaufmann Dr. Johannes Steiner (1902 – 1995) gegründet. Die Reihe der kleinen Kunstführer gibt es seit 1934. Sie beschreibt „bedeutende Kirchen und wertvolle Gebäude“, wie in der Sekundärliteratur zu erfahren ist.

Die Werke werden in Zusammenarbeit mit Kooperationspartner wie die Staatlichen Schlösserverwaltungen Deutschlands, Domschatzkammern und anderen erstellt; inwieweit sich diese Partner auch an der Finanzierung beteiligen, müßte beim Verlag erfragt werden. Der Kunstführer ist nach Angaben des Verlages die „größte Kunstführerreihe Europas“.

Über den Autoren sind in dem Heft keinerlei Angaben enthalten; daher soll an dieser Stelle auch nicht weiter auf ihn eingegangen werden.

Die eigentliche Buchbesprechung

Auf den ersten Blick sieht das Heft aus wie so viele andere Exemplare des Kunstführers. Es gibt viele großformatige Farbfotos, die Details der Architektur und Kirchenkunst zeigen; ein Foto geht sogar über zwei Seiten. Einige wenige Zeichnungen kommen hinzu.

Ein dünnes, gelbes Band zieht sich am oberen Rand durch die Seiten. Es enthält die Seitenzahlen und Namen der Kapitel. Dieses gelbe Band ist neu; es war in dieser Form in früheren Ausgaben nicht enthalten.

Wenn wir schon einmal bei den Neuerungen sind, sollen hier zwei weitere Neuerungen erwähnt werden. Einige wenige Absätze mit organisatorischen Angaben sind ebenfalls in gelben Feldern untergebracht. Auch die Zeittafel am Ende des Heftes ist nicht in jedem Kunstführer enthalten.

Wie aus der Kunstführer-Reihe nicht anders gewohnt, sind die Ausführungen sehr sachlich, ja fast schon wissenschaftlich zu nennen. Der journalistische Grundsatz, daß es in einem Text „menscheln“ muß, wird hier – wie üblich – völlig außer acht gelassen. Lesefreundlich ist das nur bedingt. Wer kann sich – als Leser – schon an einem straubtrockenen Text ergötzen? Die hohe inhaltliche Qualität hätte bestimmt nicht gelitten, wenn ein paar Personen erwähnt worden wären oder gar zu Worte gekommen wären.

Das Heft ist offensichtlich von einem Fachmann für eine interessierte Fachöffentlichkeit geschrieben worden. Inwieweit ein Kunstführer wie dieser seine Leser – beispielsweise – in Stadtbibliotheken oder KÖB`s Katholischen Öffentlichen Büchereien findet, sei einmal dahingestellt. Daß der Kunstführer beim Verlag im Abonnement bezogen werden kann, ist dem vorliegenden Heft zu entnehmen.

Im regulären Buchhandel sind die Kunstführer nicht unbedingt zu finden. Mal davon abgesehen, daß die Themenauswahl doch sehr fachspezifisch ist, bleibt doch die Frage, ob der Verlag auf diese Weise nicht die Absatzmöglichkeiten der Hefte über Gebühr einschränkt. Sich nur auf die eigene gute Reputation, die Mund-zu-Mund-Propagande und die Berichterstattung über die Hefte in anderen Medien zu verlassen, erscheint doch ein wenig wagemutig und gefährlich.

Ein Fazit

Hier werden Informationen zur Kunst und Kunstgeschichte auf hohem Niveau geboten.

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