Jutta Prieur: Geschichte der Stadt Wesel

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Geschichte der Stadt Wesel Band 1

Jutta Prieur: Geschichte der Stadt Wesel Band 2

Beide Bücher sind im Jahre 1991 im Patmos-Verlag aus Düsseldorf erschienen. Band 1 ist 520 Seiten dick, Band 2 stolze 552 Seiten.

Eine einleitende Bemerkung

Beide Bücher in ein und demselben Text zu besprechen, macht nicht nur deswegen Sinn, weil sie im Buchhandel unter derselben ISBN erhältlich sind. Beide Bücher entstanden unter finanzieller Hilfe der Verbandssparkasse Wesel. Beide Bücher kümmern sich auch um ein und dasselbe Thema, wobei der zweite Band quasi und gewissermaßen eine Fortsetzung des ersten Bandes ist. Beide Bücher sind im Auftrag der Stadt Wesel entstanden. Wieso beide Bücher nur eine ISBN haben, ist das Geheimnis des Verlages.

Die Inhaltsangabe

Das Buch ist nicht von Jutta Prieur allein geschrieben worden. Autoren wie Ursula Maier-Weber, Karl-Heinz Junk, Herbert Kipp und Jürgen Höpken wirkten am Band 1 mit, Leute wie Isabella Benninghoff-Lühl, Volker Schmidtchen und Clemens von Loos-Corswarden am Band 2.

Wesel ist eine Kleinstadt am linken Niederrhein. Die Stadtrechte bakm sie im Jahre 1241 verliehen. Unterstützt durch jede Menge Farb- und Schwarzweißfotographien wird die Geschichte der Stadt erzählt, wobei die Schilderungen natürlich nicht erst ab der Erhebung zur Stadt beginnen. Auch die Zeit davor wird so weit wie möglich aufbereitet. Der Leser erhält so einen sehr umfangreichen Einblick in die Geschichte, wobei die meisten Quellen natürlich aus dem Mittelalter und der Neuzeit stammen.

Der Leser wird mit auf eine Reise durch die Vergangenheit genommen, wobei Politik, Wirtschaft, Militärwesen, Kultur, Sozialwesen und Religion natürlich gleichermaßen angesprochen werden.

Die Ausführungen folgen dabei dem wissenschaftlichen Duktus, sind also wissenschaftlich-neutral, sachlich und gründlich gehalten, ohne staubtrocken zu sein. Die Seitenzahlen verraten es: Die beiden Bücher sind inhaltlich sehr umfangreich und detailliert. Soweit möglich wird auf die Menschen vor Ort eingegangen, soll heißen: Das gesellschaftliche Leben wird beschrieben, auf einige wenige wichtige Persönlichkeiten näher eingangen.

Die beiden Bücher sind für Heimatforscher sehr gut geeignet. Man kann den Eindruck gewinnen: Was hier nicht vorkommt, ist auch nicht wichtig. Hört sich banal an, nicht wahr? So gründlich, wie hier gearbeitet worden ist, drängt sich dieser Eindruck aber auf.

Da hat sich jemand viel Mühe gemacht und viel Zeit mit der Lektüre historischer Materialien verbracht, wie die umfangreichen Quellenangaben zeigen. Dieser umfangreichen Arbeit kann man nur Respekt zollen.

Das Fazit

Auch für nordrhein-westfälische Verhältnisse ist Wesel keine sehr bedeutende Stadt, auch wenn sie den Status einer Kreisstadt genießt. Da kann man ihr nur dazu gratulieren, daß sich Autoren so viel Mühe mit einem heimatgeschichtlichen Werk gemacht haben.

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