Kai Brodersen: Die sieben Weltwunder

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Kai Brodersen: Die sieben Weltwunder Legendäre Kunst- und Bauwerke der Antike

Das Buch ist im Jahre 1996 im Verlag C. H. Beck aus der bayerischen Landeshauptstadt München erschienen. Es ist 127 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Die Pyramiden von Ägypten, die Mauern und Hängenden Gärten von Babylon, die Statue des Zeus in Olympia, der Tempel der Artemis von Ephesos, das Mausoleum von Halikarnaß und der Koloß des Helio von Rhodos – sie sind die Sieben Weltwunder.

Sie waren schon in der vorchristlichen Antike legendär. Die meisten von ihnen gibt es nicht mehr, sind zerstört und existieren nur noch in unserer Vorstellungswelt.

Brodersen stellt uns die Weltwunder vor. Er beschreibt, welche Geheimnisse sie umgeben und worauf ihr Ruhm begründet ist. Behauptet zumindest die Inhaltsangabe auf dem hinteren Buchdeckel.

Der Autor

Brodersen wurde 1958 in Tübingen geboren. Zu der Zeit, als das Buch auf den Markt kommt, ist er Privatdozent für Alte Geschichte an der Universität München. er ist daneben auch schon als Buchautor in Erscheinung getreten.

Die eigentliche Buchbesprechung

10 Abbildungen, zumeist Zeichnungen, illustrieren die Ausführungen. Am Ende des Buches ist ein umfangreiches Buchverzeichnis enthalten; es enthält umfangreiche Literaturangaben, die es dem neugierigen Leser ermöglichen, weitergehende eigenen Studien zu betreiben.

Das Buch gehört zu der Buchreihe „Wissen in der Beck`schen Reihe“.

Auch im Vergleich zu anderen Titeln in dieser Buchreihe macht das Buch einen etwas merkwürdigen Eindruck. Daß ein Buch einen literaturwissenschaftlichen Ansatz hat, ist ja durchaus akzeptabel. Er wird hier aber sehr eindeutig übertrieben. Das Buch besteht nämlich überwiegend aus der Wiedergabe von Zitaten.

In der bundesdeutschen Öffentlichkeit gibt es in den Jahren 2011 / 2012 eine Diskussion darüber, ob und inwieweit Politikern bei ihren Dissertationen Plagiate unterlaufen sind.

Das vorliegende Werk erinnert eindeutig daran. Es ist nicht zu erkennen, worin die eigenständige Leistung Brodersens als Autoren besteht.

Etwa in der Literaturrecherche und in dem Zusammentragen von Texten anderer Autoren?

Hätte Brodersen vielleicht die Möglichkeit gehabt, sich eigene Gedanken über die Sieben Weltwunder zu machen?

Die Pyramiden aus Ägypten sind ein Beispiel dafür. Wie sind sie entstanden? Welcher Materialaufwand, welcher Arbeitsaufwand war dafür erforderlich? Wäre eine solche Konstruktion damals technisch überhaupt möglich gewesen?

Oder liegen hier Beschreibungen vor, die eher der Phantasie und Vorstellungskraft der Antike entsprechen?

Es hätten Autor und Verlag = Herausgeber auf jeden Fall gut zu Gesicht gestanden, sich auch um die lebenspraktischen, profanen Teile der sieben Weltwunder zu kümmern.

Bei der gewählten Vorgehensweise bleibt der fade Beigeschmack, daß es nicht um die reale Existenz der Weltwunder, sonden nur um ihre Verwendung in der Kunst und dabei insbesondere in der Literatur geht. Diese Vorgehensweise ist bedauerlich, weil sie aus o. g. Gründen inhaltlich zu eingeschränkt ist.

Das Fazit

Ein Fazit fällt leicht. Aus dem Thema hätte mehr gemacht werden können.

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