Kalte Glut

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Charaktere
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  • Story
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  • Verstrickungen
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  • Übersetzungsqualität
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  • Gesamt
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Kalte Glut

Götz Pommer (Übersetzer). Goldmann Verlag in Verlagsgruppe Random House GmbH 2004, Taschenbuch, 416 Seiten, € 0,01

Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Kalte Glut von

Inhalt
Tracy ist eine junge Frau, die bei einer Bank arbeitet und mit einem angesehenen Mann aus gutem Hause verlobt ist. Aus heiterem Himmel begeht ihre Mutter Selbstmord und Tracy, die schnell erfährt, daß ein mit der Mafia liierter dubioser Geschäftsmann, Joe Romano,  ihre Mutter ruiniert hat, sinnt auf Rache und schießt – ohne lange Planung oder Nachzudenken – auf diesen. Romano und seine Organisation haben jedoch Verbindungen auch zur Polizei und zu den Gerichten und so wird Tracy nicht nur von ihrem scheinbar auf ihrer Seite stehenden Verteidiger, sondern auch vom Richter vorgeführt und zu fünf Jahren Haft verurteilt. Ihr Verlobter trennt sich daher von ihr, und sie lernt am eigenen Leib kennen, wie rauh und brutal das Gefängnisleben ist.

Sie schafft es jedoch, sich Respekt und die Unterstützung der wichtigen Insassin Ernestine zu verschaffen und hält dadurch den für sie furchtbaren Gefängnisalltag aus, im Gegenteil, sie nutzt ihn sogar für ihre Zwecke. Zum einen plant sie Rache an allen Leuten, die ihr übel mitgespielt haben, zum anderen sucht sie nach einer Fluchtmöglichkeit. Aber es kommt anders: Eines Tages wird sie als Kindermädchen für die Tochter des Gefängnisdirektors verpflichtet und weil sie ihr das Leben rettet, als dieses in ein Wasserbecken fällt, wird sie begnadigt.

Nun beginnt ihre Rache: Mit viel Geschick und Phantasy erfaßt Tracy die Schwächen der Personen, an denen sie sich rächen will und hat für jede Person ein passendes Szenario. So ruiniert sie eine Person nach der anderen. Ihr weiteres Ziel, wieder eine gute Arbeit zu beginnen, scheitert jedoch daran, daß sie vorbestraft ist. Daher verlegt sie sich wohl oder übel aufs Stehlen – jedoch nur von Reichen, die ebenfalls „Dreck am Stecken“ haben. Auch dies macht sie auf so geschickte Weise, daß man ihr nicht auf die Schliche kommt.

Dennoch sind ihr 2 Personen stets auf den Fersen. Zum einen Versicherungsdetektiv Daniel Cooper, zum anderen der zwielichtige Jeff Stevens…

Fazit
Wie so häufig schildert der Autor Sidney Sheldon eine junge, ehrgeizige Frau, die trotz zahlreicher Schicksalsschläge sehr erfolgreich ihren Weg macht. Auch wenn sich Tracy nicht nur am Rande der Legalität bewegt, sondern quasi gezwungenermaßen nach einem „Fehler“ diesen Weg gehen muß, weil die Gesellschaft ihr nichts anderes mehr übrigläßt, so sympathisiert der Leser doch mit dieser tapferen und gewitzten Frau, deren Gefühlslage und Handlungen so geschickt beschrieben werden, daß man nur Respekt und Mitgefühl empfinden kann.

Sidney Sheldon schafft es wie kein anderer, eine Zeitspanne von vielen Jahren so mitreißend zu schildern, daß sich das Buch von über 400 Seiten so spannend liest, daß man es nicht aus der Hand legen möchte! Von allen sehr guten Romanen von Sheldon sicherlich einer der besten!

Ein absolut empfehlenswertes Buch von einem Ausnahmeautor, der leider vor einigen Jahren verstorben ist.

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