Karl-Egon Lönne: Politischer Katholizismus

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Karl-Egon : Politischer Katholizismus im 19. und 20. Jahrhundert

Das Buch ist im Frankfurt / Main erschienen, und zwar im Jahre 1986. Es ist 339 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Die Französische Revolution brachte – trotz aller Auswüchse, Exzesse und Fehlentwicklungen – einen enormen Modernisierungsschub für Staat und Gesellschaft. Die katholische Kirche mußte nicht nur ihren Einfluß, ihren Besitz und ihre Organisationsstrukturen wiederherstellen. Um weiterhin im gesellschaftlichen Leben präsent zu bleiben, wurde die Kirchenbasis, praktisch das Kirchenvolk, aktiviert. Daß sich Katholiken damit auch in der Politik engagierten und auch immer noch aktiv sind.

Über den Autoren

Als er das Buch auf den Markt bringt, ist Lönne Professor für Neuere Geschichte an der Universität Düsseldorf. Er legt Band 264 der „Neuen Historischen Bibliothek“ in der edition suhrkamp vor.

Die Buchbesprechung

Das Buch bietet eine Reise durch die politische (Ideen-)Geschichte ab der Französischen Revolution. Inhaltlich geht es – wen wundert`s? Der Titel des Buches verrät es ja- um den politishcen Katholizismus. Lönne blickt dabei insbesondere nach Deutschland, Frankreich und Italien.

Schon beim Durchblättern fällt auf, daß das Buch eine reine Bleiwüste ist. Es gibt also noch nicht einmal Fotos von Politikern, die im Buch erwähnt werden. Dies ist durchaus ein Manko. Welcher deutscher Leser kennt schon italienische und / oder französische Politiker? Wer kann sich noch an deutsche Politiker aus der Zeit vor dem Dritten Reich erinnern? Fotos hätten hier also nicht nur einen illustrierenden, sondern auch einen informativen Charakter gehabt.

Der beruflich-universitäre Hintergrund des Autoren ist dem Buch überdeutlich anzumerken. Die Ausführungen sind umfangreich geraten und gründlich recherchiert. Das Buch besitzt dabei auch Tiefgang. Hier werden alle erforderlichen Informationen geliefert, um das jeweilige Zeitgeschehen zu verstehen. Die Texte sind so leicht verständlich geschrieben, dass sie auch ein wissenschaftlicher Laie konsumieren kann. Angesichts der Länge des Buches ist dies sicherlich ein Pluspunkt.

Über den Verlag und Firmengründer

Der Suhrkamp Verlag wurde von Peter Suhrkamp gegründet. Seine Wurzeln gehen auf den Teil des S. Fischer Verlags zurück, der in den 1930er Jahren „arisiert“ wurde. Heute ist das Unternehmen eine Verlagsgruppe, zu der neben Suhrkamp der Insel Verlag, der Deutsche Klassiker Verlag, der Jüdische Verlag, der Verlag der Weltreligionen und der hauseigene Theaterverlag gehören. Im Jahr 2008 hatte das Haus 135 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von 45 Millionen Euro.

Peter Suhrkamp wurde am 28. März 1891 in Hatten. Sein eigentlicher Name lautete Johann Heinrich Suhrkamp. Nach seiner Zeit als Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg studiert er zunächst Germanistik und arbeitete dann als Lehrer sowie als Regisseur und Dramaturg am Landestheater Darmstadt. Seine Tätigkeit für den S. Fischer Verlag in Berlin begann dann 1932. Suhrkamp starb am 31. März 1959 in Frankfurt am Main.

Das Fazit

Das Interesse an allgemeiner politischer Geschichte reicht nicht aus, um zu diesem Buch zu greifen. Ein Bezug zu kirchlichen Themen sollte beim Leser schon vorhanden sein; ansonsten fehlt das Grundverständnis.

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