Karl Lagerfeld Parti Pris

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Karl Lagerfeld Parti Pari Katalog zur Ausstellung im Kunstmuseum Bonn; Göttingen 1998; 95 Seiten; ISBN: 3-88243-620-4

Karl Lagerfeld ist uns als Modeschöpfer bekannt. Daß er aber auch als Fotograf aktiv ist, dessen Werke in diesem Buch vorgestellt werden, ist den meisten von uns wohl nicht geläufig. Architektur, Porträts, Bodypaints und das Triadische Ballett sind Themen, die die Fotographien zeigen. Insbesondere die Körperlandschaften, Landschaften und die Ballett-Fotos sind fotokünstlerisch durchaus hochwertig und bieten eine sehenswerte Alternative zu der Fotokunst, die man sonst zu sehen bekommt.

Das Buch ist wohl ein Ausstellungskatalog. Es ist ihm aber nicht zu entnehmen, wann genau die Ausstellung zu sehen war. Auch das Archiv des Museums ist in dieser Hinsicht nicht aussagekräftig.

Das Buch bietet eine sprachlich-verbale Einführung in die Lagerfeld`sche Fotokunst. Außerdem gibt es eine kurze Biographie des Modeschöpfers. Der Bildteil steht aber deutlich im Vordergrund. Die Bilder sind auf den Seiten mit den ungeraden Ziffern zu sehen. Auf der gegenüberliegenden Seite gibt es den Titel des jeweiligen Fotos, das benutzte Material und den Entstehungstermin.

Wer einen anderen Lagerfeld kennenlernen möchte als denjenigen, den man aus der Öffentlichkeit zu kennen meint, sollte zu diesem Buch greifen.

Das Kunstmuseum Bonn gehört nach eigenen Angaben zu den großen, bundesweit beachteten Museen für Gegenwartskunst. Sein 1992 eröffneter Neubau wurde von dem Berliner Architekten Axel Schultes entworfen. Er zählt dem Internetauftritt des Museums zufolge „deutschlandweit zu den wichtigsten Museumsbauten der letzten Jahrzehnte“. Stephan Berg ist seit dem Jahre 2008 der Leiter des Museums.

Die rund 7.500 Werke umfassende Sammlung des Kunstmuseum Bonn bietet ein Werkkonvolut zu August Macke und der Kunst der Rheinischen Expressionisten sowie einen Einblick in die deutsche Kunst nach 1945 mit einem Schwerpunkt auf der Malerei und ihren erweiterten, bildbezogenen Ausdrucksformen. Besonderes Kennzeichen des bundesweit einmaligen Profils ist die Konzentration auf eine überschaubare Anzahl herausragender Künstlerinnen und Künstler, deren Werk jeweils umfassend in großangelegten Künstlerräumen gezeigt wird.

Den Steidl Verlag gibt es seit dem Jahre 1967. Er ist nach eigenen Angaben einer der wenigen eigentümergeführten Verlage in Deutschland, die konzernunabhängig bestehen. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf internationalen Fotografen sowie auf der Belletristik. Einer der bekanntesten Autoren ist Günter Grass. Der Verlag wird von Gerhard Steidl geleitet.

Das Fazit

Das Buch bietet hübsch anzusehende Fotokunst, die eine Alternative zur gängigen Fotokunst ist. Über die Ausstellung, die hier vorgestellt wird, ist leider nichts mehr bekannt. Das Buch hat daher weniger den Charakter eines Ausstellungskataloges, sondern eher den einges eigenständiges Werkes, das die Bilder und die Kunst von Karl Lagerfeld vorstellt.

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