Kein Entkommen

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Kein Entkommen

Nina Pallandt (Übersetzer). Ullstein 2011, Taschenbuch, 573 Seiten, € 9,99

Rezension von: Jaqueline | Rezensionsdatum:

Kein Entkommen von  

Um mit seiner Familie einen schönen Tag zu verbringen geht Journalist David Harwood mit seiner Frau Jan und seinem 4-jährigen Sohn Ethan in einen Freizeitpark. Er denkt sich, dass sei eine gute Idee, nachdem es in den letzten Wochen zwischen ihm und seiner Frau krieselte, als sie ihm eröffnet hatte, sie hätte seit kurzem Depressionen und Selbstmordgedanken. Doch plötzlich verschwindet Jan spurlos und ist nicht mehr aufzufinden.

So beginnt der Albtraum für David. Zuerst hat er Angst , dass Jan sich etwas angetan hat, doch als ihm eröffnet wird, dass über das Internet nur 2 Eintrittskarten für den Park gekauft wurden und auf den Überwachungskameras nur er und sein Sohn zu sehen sind wird er skeptisch und glaubt an eine Entführung. Als dann auch noch die Arbeitskollegin seiner Frau verschwindet, keiner von Jans Bekannten ihre Depressionen bestätigt und der Detective herausfindet, dass David und Jan am Tag zuvor einen mysteriösen Ausflug unternommen haben, gerät David immer mehr ins Fadenkreuz der Polizei, die davon ausgeht, dass er seine Frau umgebracht hat um an ihre Lebensversicherung zu kommen.

Um ihnen das Gegenteil zu beweisen macht sich David selbst auf die Suche nach seiner Frau und kommt damit einer unglaublichen Geschichte auf die Spur, die ihn daran zweifeln lässt, ob er seine Frau wirklich so gut kennt, wie er immer gedacht hat. Als er Jans Eltern besuchen möchte, mit denen Jan keinen Kontakt hatte seit sie mit 17 von zuhause ausgerissen ist, erfährt er, dass Gretchen und Horace Richler  nicht Jans Eltern sind und sie den Namen eines toten Mädchens angenommen hatte. Wer ist seine Frau also wirklich und welche Ereignisse führten dazu, dass sie einen anderen Namen annehmen musste? 

Fazit

Als ich das Buch gekauft habe, konnte ich es gar nicht erwarten es endlich zu lesen. Ich war schon sehr begeistert von Barclays „Ohne ein Wort“ und auch der Klappentext von „Kein Entkommen“  hörte sich spannend an und versprach viele neue Rätsel. Entsprechend groß war die Enttäuschung als sich meine erste Vermutung bezüglich des Verschwindens von Jan schon in der Mitte des Buches bewahrheitete und ich vermisste schon hier die tückischen Tricks aus  „Ohne ein Wort“  mit denen Barclay den Leser gekonnt an der Nase herumführt. Dadurch, dass aber bei „Kein Entkommen“ zu einem frühen Zeitpunkt schon das „Wie“ und das „Warum“ aufgedeckt wird, fällt es sehr schwer noch weiter so gefesselt zu lesen.

Die Intrigen sind lange nicht so gut ausgearbeitet wie in „Ohne ein Wort“ und das Ende ist sehr enttäuschend und nahezu langweilig. Man hätte einiges mehr aus der Grundidee herausholen können, denn die Hauptgeschichte wirkt eher wie ein schlechter Film. Auch die Nebenstory, über einen Artikel den David schreibt, ist schnell durchleuchtet und eher uninteressant. Sehr schade, aber vielleicht hatte ich durch „Ohne ein Wort“ einfach zu hohe Erwartungen.

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