Kennen wir uns nicht?

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Kennen wir uns nicht?

Jörn Ingwersen (Übersetzer). Goldmann 2008, Taschenbuch, 409 Seiten, € 5,20

Rezension von: Wolfi | Rezensionsdatum:

Kennen wir uns nicht? von , Verlag

Ein total verkorkster Abend im Jahre 2004
Lexi Smart ist mit ihren Freundinnen unterwegs in einer Karaoke-Bar im Südwesten Londons. Lexi ist 24 Jahre alt und eine kleine Angestellte in einer großen Firma. Ihr Freund, von allen nur Loser-Dave genannt, war nicht wie versprochen im Karaoke-Club erschienen. Lexi ist wütend auf Dave, denn an diesem Abend hätte sie ihn gut gebrauchen können. Für den nächsten morgen war nämlich die Beerdigung ihres Vaters angesetzt. Sie war ihrem Vater nicht besonders nahe gestanden, weil er ihre Mutter verlassen hatte, als Lexi noch klein war. Ab und zu kam er zurück, nur um danach schnell wieder zu verschwinden. Bei einem dieser „Besuche“ war auch ihre 13jährige Schwester Amy entstanden. Ihre Mutter hatte nie aufgehört zu glauben, dass ihr Vater zurückkommen würde. Jetzt steht sie also, leicht angetrunken, in viel zu hohen Schuhen im strömenden Regen um auf ein Taxi zu warten. Als endlich ein Taxi vorbei fährt rennt Lexi los um es aufzuhalten und stolpert. Das letzte was sie sieht ist die Bordsteinkante, die rasend schnell auf sie zukommt.

Böses Erwachen
Als Lexi erwacht, findet sie sich im Krankenhaus wieder. Ihr Kopf schmerzt und sie ist leicht benommen. Im ersten Moment weiß sie nicht mehr, was passiert ist. Doch dann fällt ihr der furchtbare Abend im Karaoke-Club wieder ein. Eine hereinkommende Schwester erklärt sie, sie müsse zur Beerdigung ihres Vaters, die an diesem Tage sein soll. Doch die Schwester erklärt ihr, dass sie ein paar Tage im Koma gelegen hatte. Also hatte sie wohl die Beerdigung ihres eigenen Vaters verpasst.

Der Unfall
Ein Arzt erklärt ihr, dass es ganz normal sei, nach einem Autounfall das Gedächtnis verloren zu haben. Doch Lexi hatte ja gar keinen Autounfall. Oder? Als sie im Krankenzimmer in den Schrank sieht, findet sie eine Tasche von Louis Vitton. Doch wem gehört die? Auch die Designerkleidung im Schrank passt nicht im Mindesten in Lexis Budget? Als sie in den Spiegel sieht, kann Lexi es nicht glauben! Ihre Haare, die immer strähnig waren, sitzen perfekt. Die Fingernägel, die sie sonst immer abkaut, sind wunderschön manikürt. Ihre Figur, die immer etwas füllig war, ist absolut perfekt. Und am besten sind ihre Zähne: war sie früher wegen ihrer überstehenden Zähne nur das Frettchen genannt worden, hat sie jetzt zwei Reihen perfekter, gerade und weißer Zähne! Und auf der Zeitung stand das Datum der Zukunft: 2007!

Alles ist anders
Der Arzt erklärt ihr, dass sie einen Autounfall hatte, bei dem sie sich den Kopf verletzte. So wie es aussieht hat Lexi den Zeitraum zwischen den beiden Kopfverletzungen vergessen! Lexi weiß nicht, was sich in den letzten drei Jahren abgespielt hat. Ihre Freundinnen reden nicht mehr mit ihr, sie ist Abteilungsleiterin in der Firma und dann ist sie auch noch verheiratet! Mit einem Mann, den sie nicht kennt! Doch wer ist der andere Kerl, der Lexi nachstellt und behauptet, sie zu lieben?

Fazit
Die Idee der Geschichte ist sehr witzig. Doch wie in so vielen ihrer Storys übertreibt Sophie Kinsella meines Erachtens ein wenig. Die Hauptfigur ist zwar nicht unsympathisch, doch für meine Verhältnisse ein wenig überzeichnet. An manchen Stellen reagiert sie seltsam, für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Aber die Dialoge sind witzig, die Geschichte flüssig geschrieben, der Verlauf ist zwar vorhersehbar aber komisch und die Geschichte hat ein Happy End!

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