Ketevan

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Ketevan

Katie Melua. Bmg Rights Management (Warner) 2013, Audio CD, € 4,79

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

SAMTIG UND WEICH!

Die Sängerin:

wurde 1984 im heutigen Georgien geboren und verbrachte einen Großteil ihrer Kindheit in Moskau. 1993 zog sie mit ihrer Familie nach Belfast. Dort nahm sie an einer Talentshow Teil und absolvierte einige Fernsehauftritte, in deren Folge sie von entdeckt wurde. Der Komponist und Produzent nahm sie unter Vertrag. Bereits ihr erstes Album „Call Of The Search“ enthielt zwei von ihr komponierte Stücke und erreichte Platz 1 der britischen Charts. Mit dem zweiten Album „Piece By Piece“ gelang ihr der internationale Durchbruch. Die Singles „Nine Million Bicycles“ und „Just Like Heaven“ platzierten sich weltweit in den Charts. Katie Melua ist mit dem ehemaligen Motorradrennfahrer James Toseland verheiratet und steht für ein besonderes Konzert im Guinessbuch der Rekorde: 2006 spielte sie auf dem Boden der Bohrinsel Sea Troll und gab damit das tiefste Unterwasserkonzert.

Das Album:

Nur ein Jahr nach ihrem letzten Album „Secret Symphony“ legt Katie Melua mit „Ketevan“ ihr sechstes Studioalbum vor. Der Titel ist der eigentliche, georgische Vorname der Sängerin. Mit diesem kehrt sie auch wieder zu ihren Anfängen zurück. Daher auch eine erneute Zusammenarbeit mit ihrem Entdecker Mike Batt. Allerdings hat sich Katie Melua weiterentwickelt und viele Songs selbst geschrieben. Für frischen Wind sorgt auch Mike Batt’s Sohn Luke, der als Co-Produzent beteiligt war.

Musikalisch erfindet sich Katie Melua nicht neu. Nach wie vor lässt sich ihre Musik nicht in eine Schublade einordnen. Neben sanften Popmelodien gibt es Einflüsse von Jazz, Blues und Folk, die für den unverwechselbaren Sound der georgischen Sängerin sorgen.

Der bekannteste Titel des neuen Albums ist „I Will Be There“, den Katie Melua zum 60-jährigen Thronjubiläum von Queen Elisabeth II. geschrieben und bei einer Gala im Buckingham Palace uraufgeführt hat. Ein Titel, der wie kaum ein anderer für die Musik der jungen Sängerin steht.

Aber auch die restlichen Songs sind kleine Perlen, mit denen man sich gerne länger beschäftigt. Das jazzige „Love Is A Silent Thief“ gehört ebenso dazu wie die eher flotte Nummer „The Love I’m Frigtened Of“. Neben den Balladen „Never Felt Less Like Dancing“ und „Sailing Ships From Heaven“ ist es vor allem ein Titel, der besonders ins Ohr geht: „Shiver And Shake“. Hier spielt Katie Melua mal nicht mit Jazz- oder Folkeinflüssen, sondern mit Rock’n’Roll. Ein Song, der einen ungeheuren 1960er Charme versprüht und einer der Höhepunkte des Albums ist.

Trackliste:

01 – Never Felt Less Like Dancing

02 – Sailing Ships From Heaven

03 – Love Is A Silent Thief

04 – Shiver And Shake

05 – The Love I’m Frigtened Of

06 – Where Does The Ocean Go?

07 – Idiot School

08 – Mad, Mad Men

09 – Chase Me

10 – I Never Fall

11 – I Will Be There

 

Fazit:

Katie Meluas weltweiter Erfolg lässt sich mit Sicherheit dadurch erklären, dass die Sängerin ganz unterschiedliche Stilrichtungen in ihrer Musik vereint: Pop, Jazz, Folk, Blues. Die überwiegend ruhigen Titel kombiniert mit ihrer ausdrucksstarken Stimme haben ihren Reiz und bedienen viele Hörerschichten. Daher ist es auch nicht verwerflich, das sie „Ketevan“ ihrem Erfolgsrezept treu bleibt. Ihre Anhängerschaft wird von den elf neuen Titeln begeistert sein, und auch Musikfans, die sich bisher nicht so intensiv mit Katie Melua beschäftigt haben, werden feststellen, das der weltweite Erfolg nicht ganz unbegründet ist.

 

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