Killing Joke – Democracy

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Cover
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  • Gesamt
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Democracy

Killing Joke. Rough Trade (Rough Trade) 1996, Audio CD, € 5,11

Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Pandemonium

  1. Savage Freedom
  2. Democracy
  3. Prozac People
  4. Lanterns
  5. Aeon
  6. Pilgrimage
  7. Intellect
  8. Medicine Wheel
  9. Absent Friends
  10. Another Bloody Election

Democracy, das Album

Die Band Killing Joke hatte gerade in den 90er Jahen ihre experimentelle Phase durchlebt. War der Vorgänger Pandemonium vor allem von elektronischen Sounds geprägt, gehen Killing Joke mit dem 1997 wieder einen Schritt zurück und überlassen der Band als solche wieder mehr Spielraum. So gibt es wieder vermehrt Gitarrenriffs zu hören, auch wenn über der ganzen Produktion des Albums ein Hauch von Sonnenschein schwebt, soll heißen, hier klingen Killing Joke nicht so unterkühlt und roh wie z.B. auf Extremeties, vielmehr klingt Democracy sehr nach Sommer. Auch ist das Album sehr viel lyrischer als seine Vorgänger. Jaz Colemans Stimme ist sogar noch etwas rauher als sonst und damit für mich persönlich unerträglich geworden. Gerade wenn man New Wave-Phase der Band mitte der 80er mag und ganz untrennbar mit Jaz Colemans Stimme verknüpft ist, liegen hier zwei ganz verschiedene Welten vor. Jaz klingt seit Democracy wie ein Whiskeysäufer, der auch gut als Lemmy-Ersatz bei Motorhead singen könnte. Dadurch klingen viele Songs irgendwie so gepresst, gewollt aggressive, dabei geht jede Authentizität über den Bach, nach einer Weile hat man einfach genug von seiner Stimme und kann auch nicht die paar guten Riffs genießen die das Album so bietet – der Song „Prozac People“ ist ein gutes Beispiel dafür. An sich ein klasse Song mit einem düsteren Gitarrenriff un einem guten Text aber das unfletige Geschrei von Jaz geht mir persönlich sehr auf die Nerven. Auch bewegen sich viele Song im Mid-Tempo-Bereich, was gerade Fans des Extremeties-Albums sicher enttäuschen wird. Einzig mit „Aeon“ habne die Jokes noch mal einen ganz großen Song abgeliefert, er besitzt ein sehr hypnotsiches Gitarrenriff, das obendrein noch eine sehr psychedelische Wirkung erzeugt. Davon abgesehen ist Democracy leider über weite Stecken ziemlich langweilig, es gibt nicht viele Tempowechsel, es wird im Grunde eine Gangart eingehalten und kaum variiert, sodass man sich das Album bestimmt nicht sehr oft anhören wird, da es auf die Dauer ziemlich anstrengend ist, am Ball zu bleiben.

Auch das Cover kann nicht wirklich überzeugen, die vielen grellen Farben sind nicht gerade gesund für die Augen, auch die komische Abbildung ist sehr überfrachtet designed, sodass man gar nicht weiß, was hier eigentlich dargestellt werden soll.

Fazit

Democracy gehört sicherlich zu den schwächeren Scheiben von Killing Joke, irgendwie mekrt man der Band an, dass sie kreativ ausgebrannt war und erst sechs lange Jahre vergehen mussten, bis Killing Joke rauher und härter denn je zurückkamen.

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