Killing Joke – Fire Dances

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Cover
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Fire Dances

  1. The Gathering
  2. Fund And Games
  3. Rejuvenation
  4. Frenzy
  5. Harlequin
  6. Feast Of Blaze
  7. Song And Dance
  8. Dominator
  9. Let’s All Go (To The Fire Dances)
  10. Lust Almighty
  11. Me Or You
  12. Wilful Days
  13. Dominator (Version)
  14. The Gathering (Original Alt Version)
  15. Dominator (John Peel Session)
  16. Frenzy (John Peel Session)
  17. Wilful Days (John Peel Session)
  18. Harlequin (John Peel Session)

Fire Dances

Auf ihrem viertem Album Fire Dances von 1984 gingen Killing Joke einen Schritt zurück und besannen sich ihrer Punkwurzeln. So ist Fire Dances weitaus roher als noch seine Vorgänger, die elektronischen Einflüsse verschwanden fast vollständig, sodass das Werk Killing Jokes punkigstes Album darstellt. Davon abgesehen ist aber Fire Dances auch wieder ein typisches KJ-Album geworden. Mit Jaz Colemans manischem Gesang, Geordie Walkers rasiermesserscharfen Gitarrenriffs und Paul Fergusons treibende Drumparts haben wir die Essenz des KJ-Sounds auf 18 Stücken konserviert. Wobei acht der Songs Bonustracks des hier vorliegenden Re-Releases sind und das ursprüngliche Album um viele kostbare Momente ergänzt.

Das Album ist so roh produziert, dass man fast glauben könnte es hier mit einem Live-Album zu tun zu haben, wobei ich sagen muss, dass es am Sound absolut nichts auszusetzten gibt, die Musik kommt recht transparent aus den Boxen, es ist viel mehr die Art und Weise wie die Band bei den Aufnahmen and die Sache ging, man vermied es offensichtlich die Stücke im Nachihinein noch zu bearbeiten oder gar zu glätten, das gibt der Musik einen sehr authentischen Charakter, der eigentlich alle frühen KJ-Alben auszeichnete.

Zu den Highlights zählen das sehr unheilvoll daherkommende „Fun & Games“, das fast schon fröhliche „Harlequin“, „Feast Of Blaze“  und natürlich „Let’s All Go“, die sehr gut die unterschiedlichen Facetten des Albums repräsentieren. Auch die anderen Songs können überzeugen, hier ist mal wieder kein einzig schlechter Songs drauf, selbst Stücke, die vielleicht beim ersten Mal Hören nicht zünden, tun es spätestens beim zweiten Durchlauf.

Fazit

Killing Joke beschreiten auf Fire Dances den Weg der Reduktion, hier gibt es rohen, fast schon primitiven Post-Punk zu genießen, der aufgrund seiner ganz eigenen Produktion sehr authentisch klingt. Fast jeder Song ist ein echter Hit, wirklich schlechte Songs sucht man hier vergebens, da haben sich die Mannen rund um Jaz Coleman wirklich Mühe gegeben. Schade eigentlich, dass dem Album nicht die Aufmerksamkeit geschenkt wird, die es verdient hätte. Auf jeden Fall gehört Fire Dances zu den essentiellen Killing Joke-Alben, ist es doch auch das letzte seiner Art. Nach Fire Dances entdeckten Killing Joke den poppigen New Wave für sich, blieben aber immer noch eine geniale Band.

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