Killing Joke – Hosannas from The Basements of Hell

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Gesamt
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Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Hosannas from The Basements of Hell

  1. The Tribal Antidote
  2. Hosannas From The Basements Of Hell
  3. Invocation
  4. Implosion
  5. Majestic
  6. Walking With Gods
  7. Lightbringer
  8. Judas Goat
  9. Gratitude

Hosannas from The Basements of Hell, das Album

Drei Jahre nach dem tollen Comeback und dem Album Killing Joke 2003 warfen KJ das Album mit dem verheißungsvollen Namen Hosannas from The Basements of Hell auf den Markt. Was beim ersten Anhören des Albums auffällt ist, dass die harte Linie des Vorgängers konsequent weitergeführt wurde, über weite Strecken klingt Hosannas from The Basements of Hell wie ein Zwilling der Vorgängeralbums. Nur bei näherer Betrachtung fallen doch ein paar unterschiede auf. Zunächst einmal ist der Sound um einiges dumpfer und roher produziert, ja er klingt so, als wäre er mit Billigequipment in irgendeinem Keller aufgenommen worden, auch die Drumpassagen wurden nun ein ganzes Stück weiter hinten in den Background gemischt, was ein wenig schade ist, war es doch gerade das famose Schlagzeugspiel, das den Vorgänger so ausgezeichnet hat. Auf diesem Album rücken nun alle Instrumente ein Stück näher zusammen.

Hin und wieder wird man auch an alte Tage erinnert, so klingt das überaus exotisch klingende „Invocation“ wie ein Outtake aus dem Album Pandemonium oder wie ein inoffizieller Nachfolger von dem Song „Communion“, der auch auf dem Pandemonium-Album zu finden war. Absolutes Highlight ist der Song „Implosion“ mit einem Bassriff, das so schwer wie ein Panzer ist und sich Jaz die Seele aus dem Leib schreit. Mit „Walking With Gods“ und „Lightbringer, beide über acht Minuten, haben wir dann auch zwei richtige Longtracks auf der Platte, die aber trotz ihrer langen Laufzeit, die Spannung halten können, da sie sehr interessant arrangiert sind.

Lob gebührt auch dem toll gestalteten Coverartwork des Albums, da hat sich der Macher mal wirklich Mühe gemacht ein stilvolles Cover zu gestalten, das obendrein noch sehr mystisch wirkt und an eine biblische Geschichte erinnert. Ja, der Albumtitel kommt ja auch nicht von Ungefähr. Auf manche düften die abgebildeten Gestalten ziemlich grotesk wirken, doch das ist genau die Art von Kunst, die mich anspricht, nicht irgendsoein pseudokünstlerisches Photo-Shop Artwork, das mithilfe eines Computers generiert wurde.

Fazit

Mit Hosannas from The Basements of Hell haben Killing Joke eine Würdigen Nachfolger zu ihrem tollen Comebackalbum hingelegt, die Produktion klingt zwar etwas dumpf, bekommt dadurch aber einen sehr authentischen Klang. Zu den besten Stücken gehören zweifellos „Implosion“, „Walking With Gods“ und das hymnische „Gratitude“. Dieses Werk zählt zu den besten KJ-Scheiben der Neuzeit.

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