Killing Joke – Killing Joke

Autorenwertung
  • Sound
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Booklet
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  • Gesamt
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Killing Joke

Killing Joke. Virgin (Universal Music) 2005, Audio CD, € 4,17

Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

  1. Requiem
  2. Wardance
  3. Tomorrow’s World
  4. Bloodsport
  5. The Wait
  6. Complications
  7. S.O.36
  8. Primitive
  9. Change
  10. Requiem
  11. Change (Dub)
  12. Primitive (Rough Mix)
  13. Bloodsport (Rough Mix)

Killing Joke, die Band

Killing Joke gehören sicherlich zu den ganz großen Legenden des Post Punk der 80er. Unzählige Bands wurden von Killing Jokes eigenwilligen Stil aus Punk, New Wave und Death Rock beeinflusst, darunter zählen Metallica, Nirvana und die Gothic Band Love Like Band. Killing Joke spielten sogar in ihren Anfangstagen als Vorgruppe bei Joy Division.

Anfang der 90er veränderte sich ihre Musik zunehmend in Richtung Industrial Metal. Auch die Vocals des Frontmanns Jaz Coleman machten eine Veränderung durch, klangen sie anfangs zwar rauh aber doch recht klar, wandelte sich seine Stimme immer mehr in die eines Lemmy Kilmister (Motörhead).

Waren die Texte der Band zu Beginn nicht selten von okkulten Themen durchzogen, wurde die Band mit dem einhergehenden Wandel immer gesellschaftskritischer, vor allem wandte man sich gegen Gier und Ungerechtigkeit in der Welt, man wollte die Menschen aufrütteln und zum Nachdenken anregen. Nach dem 1996 erschienen Album Democracy war erstmal lange Zeit Schluss mit der Band und viele glaubten auch nicht mehr an ein Comeback, es sollten sieben lange Jahre ins Land gehen, bis Killing Joke wieder zurück auf der Bühne waren, härter und aggressiver als jemals zuvor.

Killing Joke, das Album

Das selbstbetitelte Debutalbum der Band erschien 1980 und war ein Ausbund an guten Ideen. Die Band kombiniert schneidige Gitarrenriffs mit elektronischen Sounds, alles in einer sehr rauen und 80er typischen Produktion, vor allem „Requiem“ und „Wardance“ stehen stellvertretend für diesen Stil und lassen das Herz eines jeden New Wave und Post Punk Fans höher schlagen.

Überhaupt gehören die frühen Killing Joke zu den düstersten Vertretern dieser Musikrichtung. Auch wenn ein Song wie „Complications“ an frühe The Cure erinnert, lassen  sich Killing Joke so schnell nichts vormachen, wo The Cure immer noch einen Hauch zu verletzlich waren, und nie wirklich konsequent genug in ihrer Härte, hauen uns Killing Joke ein cooles Riff nach dem anderen um die Ohren.

Auf „Bloodsport“ wird ein besonders  schwarzes Fest zelebriert, eine Art Dark Disco mit Punkeinschlag. Der Titel „S.O.36“ spielt auf den damaligen Berliner Underground Club gleichen Namens an, in dem schon die Einstürzende Neubauten und David Bowie die Klinke in die Hand gaben. „Change“ ist mit seinem schweren Gitarrenriff vielleicht der härteste Song auf dem Album und mit seinem Minimalismus wohl auch der punkigste.

Fazit

Killing Jokes Debut ist ein wahres Meisterwerk des Post Punk. Der durchweg düstere Sound und die elektronischen Einsprengsel in den Stücken machen das Album genial. Vor allem Geordies Gitarrenarbeit ist zu loben, der Mann zaubert ein geiles Riff nach dem anderen aus dem Ärmel. Ein absolutes Meisterwerk.

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