Killing Joke – Revelations

Autorenwertung
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  • Songtexte
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  • Gesamt
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Revelations

Killing Joke. Virgin (Universal Music) 2005, Audio CD, € 5,97

Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Revelations

  1. The Hum
  2. Empire Song
  3. We Have Joy
  4. Chop-Chop
  5. The Pandys Are Coming
  6. Chapter III
  7. Have A Nice Day
  8. Land Of Milk And Honey
  9. Good Samaritan
  10. Dregs

Revelations

Killing Joke gehörten sicherlich zu den interessantesten Vertretern des Post-Punk, so ist auch ihr drittes Werk aus dem Jahr 1982 wieder eine gelungene Mischung aus schneidigen Punk-Riffs, Jaz Colemans manischem Gesang und düsteren Synthieeinlagen.

Wenn man die ersten drei Killing Joke Album im Nachhinein betrachtet, kann man schon von einer Art Trilogy sprechen, ist der Stil doch ein sehr ähnlicher, was nicht verwundert erschienen diese Werke doch alle innerhalt von nur 2 Jahren. Man spürt förmlich diese ungeheure Kreativität, die jeden Musiker der Band zu erfüllen schien. Alle Stücke auf dem Album haben eine sehr gute Qualität, sehr gut im Sinne von „Wir transportieren da mal eine ganz düstere Stimmung“.

Beim Hören des Albums wird man in eine andere Welt entführt, die unweigerlich mit der unterkühlten Endzeitstimmung der 80er Jahre in Zusammenhang steht. Ja, die Musik hier ist typischer 80er Post-Punk der ersten Güte, sehr rauh, düster und treibend. Schon beim ersten Takt merkt man, dass das hier eine Killing Joke-Platte ist, so einen Stil hatten nur sie.

Zu den absoluten Highlights des Albums lässt sich im grunde die gesamte erste Albumhälfte nennen: „The Hum“, „Empire Song“, „We Have Joy“ und „Chop Chop“ haben eine dermaßen starke Wirkung, dass man wie gebannt vor den Boxen verweilt und darauf wartet was wohl gleich als nächstes für eine geniale Idee gezündet wird. Aber auch die zweite Albumhälfte wartet mit einigen Krachern auf, darunter das coole „Have A Nice Day“ oder „Land Of Milk And Honey“.

So düster haben die 80er nie geklungen, Revelations kann sich damit mühelos mit Werken von The Cure oder Joy Division messen, die alle einen ähnlich unheilvollen Unterton besaßen.

Produziert wurde das Album übrigens von der deutschen Poduzentenlegende Conny Plank, der schon für Brian Eno und DAF an den Reglern saß.

Zur Single „Empire Song“ gibt es übrigens noch eine feine Anektdote zu erzählen. Die Band spielte das Stück bei der berühmten Musiksendung Top Of The Pops, jedoch ohne Jaz Colemane, der in Island weilte, weil er glaubte, dass der Weltuntergang in greifbarer Nähe war und sich spirituellen Rat holen wollte.

Fazit

Revelations reiht sich ein in die Liste genialer Killing Joke-Albem, hier ist nahezu jeder Song ein echter Post-Punk-Kracher voller roher Gewalt und Düsternis. Hier wird der Untergang mit dem gewissen Augenzwinkern zelebriert. Für jeden Post-Punk-Fan uneingeschränkt zu empfehlen.

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