Killing Joke – Wilful Days

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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Gesamt
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Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Wilful Days

  1. Are You Receiving
  2. Follow The Leaders (Dub)
  3. Sun Goes Down
  4. Dominator (Extended)
  5. Me Or You
  6. Wilful Days
  7. Eighties (Serious Dance Mix)
  8. A New Day
  9. Love Like Blood (Gesalt Mix)
  10. The Madding Crowd
  11. Ecstasy (The Extended Mix)
  12. America (Extended Mix)
  13. Change (Re-Evolution Mix)

Wilful Days, das Album

Bei Wilful Days handelt es sich nicht um eine gewöhnliche Best of oder Compilation der Band Killing Joke, vielmehr haben wir es hier mit einer interessanten Zusammenstellung von raren Maxis und Remixen zu tun, die die Band in den Jahren 1980 bis 88 veröffentlicht hat. Das Besondere ist nun, dass sich hier im Grunde alle drei Phasen der Band der 80er Jahre ablesen lassen können. Zum einen gibt es mit Titeln wie „Are You Receiving“ und dem treibenden Punk-Disco Hybrid „Follow The Leader“ zwei exemplarische Tracks der Post Punk Phase, die im besonders finsteren „Sung Goes Down“ ihren atmosphärischen Höhepunkt findet. Neben Klassiker wie dem obligatorischen New Wave-Hit „Love Like Blood“ gibt es eine Reihe von Songs, die aus dem Outside The Gate-Album stammen, jenes Album, das damals eigentlich als Jaz Coelman-Soloalbum geplant war, dann aber doch unter dem Namen Killing Joke veröffentlicht wurde, was natürich nicht wenige KJ-Fans verärgerte und bis heute zum schwächsten KJ-Album überhaupt zählt. Trotzdem haben auch Titel wie „Ecstasy“ oder „America“ durchaus ihren Reiz, zeigen sie doch mal eine ganz andere KJ-Band.

Das interessanteste an Wilful Days ist aber jedoch, dass sich darauf auch Stücke befinden, die sozusagen in der Übergangsphase von Post Punk zu New Wave entstanden sind, und somit viel härter und roher produziert wurden, als spätere Titel. Bestes Beispiel dafür ist das sehr schneidige „Wilful Days“, das mit seinem coolen Gitarrenriff begeistern kann. Der Song „Me Or You“ könnte vom Gesang und der Melodie wieder direkt von The Cure stammen, in dem Stück geht es um eine bittersüße Beziehungskiste. Vielleicht etwas zu schnulzig für KJ-Verhältnisse, aber immer noch ein klasse Song auf dem Jaz Coleman, recht untypisch für ihn, sehr verönlich und sogar happy rüberkommt, so ist und bleibt „Me Or You“ der einzige fröhliche KJ-Song überhaupt, und das will ja auch schon mal was heißen.

Fazit

Wilful Days bietet eine interessante Darstellung von Killing Jokes unterschiedlichen Phasen in den 80er Jahren, neben sehr punkigen Songs wie „Are Your Receiving“ und ihrem Superhit „Love Like Blood“ gibt es auch viele Überraschungen zu entdecken, ich sag nur „Me Or You“, was natürlich den geneigten Killing Joke-Fan freuen wird. Dieses Album ist für den fortgeschrittenen KJ-Hörer bestens geeignet.

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