Kind 44

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Kind 44

Armin Gontermann (Übersetzer). Goldmann 2010, Taschenbuch, 509 Seiten, € 6,15

Rezension von: Jaqueline | Rezensionsdatum:

Kind 44 von

Leo Demidow lebt in der Sowjetunion von 1953 und ist ein angesehener MGB-Mitarbeiter, dem Ministerium für innere Angelegenheiten, und zweifelt keine Sekunde an der Regierung seines Landes. Erst als er beauftragt wird seine Frau Raisa zu untersuchen, da sie, laut seinem Rivalen Wassili, als verdächtige Spionin gilt, geht es mit seiner Karriere steil bergab, denn er bringt es nicht über sich, sie unschuldig hinrichten zu lassen. So wird er zur Miliz degradiert und in eine andere Stadt umgesiedelt, in der er den Mord an einem jungen Mädchen untersuchen soll, dass nackt, aufgeschlitzt und mit Erde im Mund aufgefunden wurde. Das stellt sich allerding als schwierig heraus, da niemand von den Ermittlungen erfahren darf, denn in der Sowjetunion der damaligen Zeit galt die Devise, dass es keine Verbrechen gibt. Schnell ist ein Verdächtiger gefunden: Der 17-jährige, geisteskranke Warlam.

Doch Leo erkennt, dass Warlam nicht der Mörder ist und amcht sich selbst auf die Suche nach dem wahren Täter und erinnert sich, dass es schonmal einen derartigen Mordfall in Moskau gab, bei der Leo die Aufgabe hatte, die Familie davon zu überzeugen, dass ihr kleiner Sohn einen schlimmen Unfall hatte. Nach und nach kommt ans Tageslicht, dass im ganzen Land dutzende Kinder auf die gleiche Art ums Leben gekommen sind und die Schuld dafür immer Betrunkenen oder unliebsamen Menschen in die Schuhe geschoben wurde. So macht sich Leo mit seiner Frau auf die gefärliche Suche nach dem Mörder ,bei dem er immer wieder auf seinen Rivalen Wassili trifft, der ihm das Leben so schwer wie möglich macht und ihn sogar gefangen nimmt um ihn und Raisa töten zu lassen. Ob und wie die beiden entkommen, ob sie ihre Eheprobleme kitten können und was der Mörder mit Leo zu tun hat bleibt bis zum Schluss offen und spannend.

Fazit

Der Autor setzt sich in diesem Buch zuersteinmal sehr kritisch mit der damaligen Sowjetunion und ihren widersprüchlichen Regeln auseinander. Es ist interessant , die Zeit aus dieser Sicht zu sehen und das aus einer Perspektive mitten in der Regierung. Leider braucht die Geschichte ziemlich lange, bis sie in  die Gänge kommt und wirklich das Thema des Mordes behandelt.

Es gibt zu viele Nebengeschichten und uninteressante Fakten, aber doch wieder Stellen, an denen man das Buch einfach nicht weglegen kann. Auf jeden Fall lesenswert aber niemandem zu empfehlen, der Spaß an purem Nervenkitzel, packenden Ermittlungen und Highend-Spannung hat. Ich verstehe nicht warum dieses Buch als solcher Bestseller gilt.

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