Kindsköpfe

Autorenwertung
  • Humor
    halbes Buchkein Buchkein Buchkein Buchkein Buch
  • Darsteller
    halbes Buchkein Buchkein Buchkein Buchkein Buch
  • Handlung
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  • Charaktere
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  • Kreativität
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  • Gesamt
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Kindsköpfe

Adam Sandler (Hauptdarsteller). Sony Pictures Home Entertainment 2011, DVD, € 2,69

Rezension von: Mr.Kay | Rezensionsdatum:

KINDSKÖPFE, DAS KOMMT DABEI RAUS, WENN EIN PAAR COMEDY KUMPELS UNBEDINGT EINEN FILM ZUSAMMEN MACHEN WOLLEN

INHALT:

Die Kumpels Leni, Kurt, Eric, Marcus und Rob waren als Kinder gemeinsam in einer Basketballmannschaft und damals beste Freunde. Als ihr heiß geliebter Coach stirbt, treffen sie sich auf seiner Beerdigung wieder und wollen dann ein gemeinsames Wochenende verbringen, um den alten Zeiten zu frönen.

EIN NEUER TIEFPUNKT

Zugegeben, wir sind von Sandler und Co. ja bereits unterirdische Komödien gewohnt (es gibt natürlich die eine oder andere Ausnahme), aber was er und seine Freunde hier abliefern, ist einfach nicht mehr feierlich. Humor ist zwar bekanntlich Geschmacksache, aber hier ist es wirklich so, als wäre Sandler durch all seine alten Filme gegangen und habe alle pubertären Furz-, Oma- und Sexwitze herausgeschrieben und daraus ein Drehbuch mit genügend Figuren gemacht, so das alle seine Freunde darin mitspielen können. Zugegeben, der Cast klingt (für eine Komödie) gar nicht so schlecht und die Chemie zwischen den Darstellern stimmt sogar, das was sie abliefern, hätte jedoch nicht schlechter aussehen können, zu jedem Zeitpunkt ausgelutscht, vorhersehbar, kindisch, aber nie lustig. Der Film strotzt nur so vor Klischees, sinnlosen Dialogen und infantilen, als Witzen getarnten, Aktionen.

Genauso sind die Figuren, stereotyp wäre wohl für alle stereotypen Figuren eine Beleidigung, besonders klug ist auch, dass man die „anspruchsvollste Rolle“ an den schlechtesten Schauspieler im Cast vergibt (Rob Schneider). Im Grunde sind im Cast ja talentierte Comedians, jedoch zeigt hier keiner von ihnen auch nur irgendein Talent. Auch talentierte Schauspielerinnen wie scheinen den ganzen Film über nur das Geld im Blick gehabt zu haben, denn schauspielern kann man das Ganze kaum nennen. 

Eigentlich nervt alles an dem Film, die Figuren, die Handlung und die vermeintlichen Witze, dramaturgisch sowieso nur hingeschmiert und irgendwann fragt man sich, warum man sich das Ganze eigentlich antut und selbst wenn ich mich noch so sehr anstrenge, ich kann beim besten Willen nichts an dem Film finden, das ansatzweise gut wäre. Also warum zum Teufel gibt es diesen Film? Um uns zum 10.000 Mal Witze zu präsentieren, die schon beim ersten Mal nur mäßig lustig waren (der Film bleibt permanent auf einen extrem niedrigen Niveau)? Wobei, selbst das wäre eine legitimerer Grund als der tatsächliche; nämlich einfach nur, um uns das Geld aus der Tasche zu ziehen.

FAZIT

Kindsköpfe ist mit Abstand einer der schlechtesten Filme der letzten Jahre! Hätte man den Film weniger pubertär, mit etwas anspruchsvolleren Witzen und differenzierteren Figuren angelegt und wäre dabei mehr auf die Enttäuschungen des Erwachsenwerdens eingegangen, hätte der Film tatsächlich etwas aussagen können, aber das ist einfach Mist. Finger weg, geschenkt ist hier noch zu teuer!

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