Kiwanuka

Autorenwertung
  • Musik
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Instrumentalisierung
    ein Buchein Buchein Buchein Buchein Buch
  • Stimme
    ein Buchein Buchein Buchein Buchein Buch
  • Abwechslung
    ein Buchein Buchein Buchein Buchein Buch
  • Hörspaß
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Gesamt
    5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

AUF DEN SPUREN VON UND !

Der Sänger:

Michael wurde 1987 in London geboren. Mit 16 begann er mit dem Gitarrenspiel und dem Komponieren erster Musikstücke. Seine bevorzugte Musik war die Soulmusik der 1960er Jahre. Er studierte Jazzmusik und verdiente sich als Studiomusiker, bevor Paul Butler auf ihn aufmerksam wurde und mit ihm seine erste EP produzierte. Ein Song schaffte es auf die Playlist der BBC, wodurch er ein Angebote für eine Tour mit Adele bekam. Im Frühjahr 2012 erschien sein Debüt „Home Again“ mit dem sich Michael aus dem Stand in den Top 5 seiner Heimat platzieren konnte. 

Das Album:

Mit nur zwei Alben hat sich als neuer Shooting-Star der rockig angehauchten Soulmusik etabliert. Sein zweites Album „“ kann ohne Übertreibung als Meilenstein der modernen Soulmusik angesehen werden. Jetzt legt er mit dem selbstbetitelten Werk seinen dritten Longplayer vor und man stellt sich die Frage, ob das Album wieder so herausragt. 

Zunächst einmal kann man feststellen, dass sich Michael Kiwanuka treu bleibt. Grooviger Soul gepaart mit kreischenden Gitarren und einer großen Portion 70er Funk machen auch „Kiwanuka“ zu einem Erlebnis. Dabei pendelt der britisch-ugandische Sänger munter zwischen verschiedenen Genres. Mal geht es hendrixmäßig in Richtung psychedelischer Rock („Roling“), mal gibt es einen satten Afrobeat („You Ain‘t The Problem). Ein anderes Mal mixt er Gospel und Folk zu einem Song wie „Light“ und macht klar, dass er schier nicht um irgendwelche Chartplatzierungen kümmert. 

Genau das macht das Album ein wenig sperriger als insbesondere seinen direkten Vorgänger. Auch wenn gerade „Hero“ oder das siebenminütige „Hard To Say Goodbye“ nicht die Klasse eines Übersongs wie „Cold Little Heart“ besitzen, kann er hier gewaltig punkten. Dazu kommt dann eine unglaubliche Stimme, die allerdings in einigen Songs etwas zurückhaltender klingt. Hier kann mich der Mix des Albums stellenweise nicht ganz begeistern. Doch das ist alles ein Jammern auf überaus hohem Niveau. 

Trackliste:

01 – You Ain‘t The Problem

02 – Rolling

03 – I‘ve Been Dazed

04 – Piano Joint (This Kind Of Love) Intro

05 – Piano Joint (This Kind Of Love) Main

06 – Another Human Being

07 – Living In Denial

08 – Hero

09 – Hard To Say Goodbye

10 – Final Days

11 – Interlude (Loving The People)

12 – Solid Ground

13 – Light

Fazit:

Michael Kiwanuka legt mit seinem dritten Album abermals ein tolles Werk vor, dass Zeit und Ruhe benötigt. Doch es lohnt einmal mehr in die Welt des dunkelhäutigen Sängers einzutauchen, der das Erbe von Jimi Hendrix und Otis Redding im Herzen trägt und sich nicht darum schert, ob das gerade hip ist. Dieses Album könnte auch durchaus aus den 70er stammen. Und das ist ein untrügliches Indiz dafür, dass die wirklich gute Musik vollkommen zeitlos ist. 

Wie bewerten Sie dieses Produkt?

Ihre Bewertung
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading...

Schreiben Sie einen Kommentar