Klaus Kopp: 125 Jahre Wiesbadener Verkehrsbetriebe

Autorenwertung
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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: 125 Jahre Wiesbadener Verkehrsbetriebe 1875 – 2000

Das Buch ist im Jahre 2000 in Wiesbaden im erschienen. Es ist 279 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Am 16. August 1875 beginnt die Geschichte des öffentlichen Personennahverkehrs in der (heute) hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. An diese Tage startete nämlich eine Pferdebahnlinie. Eine Zeittafel am Ende des Buches nennt die wichtigsten Daten in chronologischer Reihefolge. Dort, im Anhang, sind auch diverse statistische Daten zum Unternehmen enthalten.

Über den Autoren

Kopp hat einen sehr deutlichen Bezug zum Unternehmen. Er gehört seinem Vorstand an. Kopp hat dabei eher den Charakter eines Herausgebers. Um ein Beispiel zu geben: Die Texte wurden von Jörg Gerhard und Heinz Kiesewetter verfaßt und beigesteuert. Auch die Stadtwerke Wiesbaden AG haben bei der Herausgabe des Buches im Finger im Spiel.

Über das Buch

Soweit zu den Formalien. Doch nun zum Buch: Was ist von ihm zu halten. In 38 Kapiteln stellt das Buch in Langfassung die Geschichte des kommunalen und örtlich tätigen Unternehmens vor. Die Seitengestaltung ist so klassisch wie größzügig – zwei Spalten Text pro Seite auf weißem Papier, ergänzt durch viele historische Fotos und solche von heute. Das sieht gediegen aus.

Die Autoren haben offensichtlich umfangreiche Recherchen in den örtlichen Archiven betrieben und werden mit Spinnweben im Haar und Staub auf der Kleidung nach Hause gekommen sein. Die historischen Ausführungen sind auf jeden Fall so umfangreich wie in kaum einem anderen unternehmensgeschichtlichen Buch. Der Spruch „Was hier nicht auftaucht, ist nicht der Rede wert“ kann hier wirklich wörtlich genommen werden.

Wer sich für die örtliche Geschichte Wiesbadens interessiert, hält mit diesem Buch eine lesenswerte und durchaus auch sehens-werte Informationsquellen in den Händen. Die Ausführungen mögen umfangreich und ausführlich sein, sind aber keineswegs wissenschaftlich – abgehoben, somit auch für den normalen, durchschnittlichen Leser brauchbar. Die historischen Informationen sind dabei allerdings ein wenig unpersönlich, was einfach nur daran liegt, daß hier weder Mitarbeiter noch andere Personen zu Wort kommen. Unter diesem Gesichtspunkt ist das Buch auf einem eher sachlichen Niveau geschrieben.

Das Buch ist also nicht nur für Lokalpatrioten sehr gut geeignet. Wer sich beispielsweise für Unternehmensgeschichte oder Wirtschaftsgeschichte interessiert, der sollte sich ein Exemplar des Buches besorgen.

Dies gilt übrigens auch für die Pressestellen kommunaler Unternehmen. Hier bekommen sie gezeigt, wie man auf elegante Art und Weise Werbung für sich machen kann. Und – so nebenbei gesagt – auch Kundenbindung betreitb. Das Kostenargument kann man dabei nicht gelten lassen. Oft genug treten ja bekanntlich Sparkassen oder – wie hier – Stadtwerke als Sponsoren auf.

Das Fazit

Hier stellt ein kommunales Unternehmen auf ansprechende Art und Weise seine Unternehmensgeschichte vor.

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