Klaus Lange: Westbau des Essener Doms

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Der Westbau des Essener Doms Architektur und Herrschaft in Ottonischer Zeit; Aschendorff Verlag Münster 2001; 152 Seiten; ISBN: 3-402-06248-8

Hier liegt Band 9 der „Veröffentlichungen des Instituts für kirchengeschichtliche Forschung des Bistums Essen“ vor; sie wird von Alfred Pothmann und Reimund Haas herausgegeben.

Die Inhaltsangabe

Der Dom zu Essen liegt in der Innenstadt der Ruhrgebietsstadt. Er ist auch das zentrale Gotteshaus des Ruhrbistums. Kein Wunder also, daß es auch ein gut besuchtes Touristenziel in Essen ist. Das Kirchgebäude kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, die bis ins 9. Jahrhundert zurückreicht.

Über den Verlag

Der Aschendorff Verlag wurde im Jahre 1720 gegründet. Er gehört heute zur Unternehmensgruppe Aschendorff. Er veröffentlicht Bücher zu Themen wie Theologie, Philosophie, Geschichte einschließlich der Kulturgeschichte, Politik, westfälische Regionalgeschichte, Bücher über Münster, Psychologie und Pädagogik.

Über den Autoren ist leider nichts bekannt. Er kann somit in diesem Text nicht vorgestellt werden.

Über das Buch – die Buchbesprechung

So, wie es sich für ein geschichtswissenschaftliches Werk gehört, sind die Ausführungen sehr sachlich und neutral. Es gibt viele Fußnoten, ein umfangreiches Literaturverzeichnis und wenn nötig auch Zitate. Der Autor geht inhaltlich auf Themen wie die Baugeschichte, Architektur und Instandhaltung bzw. Umbauten im Laufe ein.

Das Buch ist kein Touristenführer. Dessen sollte sich der Leser schon bewußt sein, wenn er zu diesem Buch greift. Hier wird wirklich Wert auf die fundierte Arbeit gelegt. Die Informationen sind so umfangreich wie nötig, um ein Bild von der Geschichtes des sakralen Bauwerkes zu bieten, ohne sich allerdings im Detail zu verlieren. Auch wenn sich die benutzte Sprache um Allgemeinverständlichkeit bemüht, sollte der Leser schon ein gewisses Verständnis für Architektur und das Bauwesen mitbringen. Sonst kann es trotz der scheinbar guten Verständlichkeit dazu kommen, daß man als Leser nicht so ganz begreift, worum es hier eigentlich geht.

Das Buch ist also schon für eine interessierte Fachöffentlichkeit geschrieben. Wer Informationen zu tagesaktuellen Ereignissen (wie beispielsweise dem Beginn von Messen und anderen Veranstaltungen) sucht, wird sich schon die Mühe machen müssen, Informationsquellen wie das Internet und den Pfarrbrief zu Rate zu ziehen.

Das Fazit

Die Baugeschichte steht bei diesem Buch deutlich im Vordergrund. Wer sich in diesem Themenkomplex auskennt, hält hier sicherlich ein gutes Buch in den Händen.

Ergänzt werden die Ausführungen durch viele Zeichnungen und leider nur Schwarzweißfotographien. Dies ist um so bedauerlicher, weil hier viele Informationen über das Gebäude und seine Ausstattung verlorengehen. Sieht man, wann das Buch herausgegeben wurde, so muß schon die Frage erlaubt sein, warum der münsterländer Verlag sich nicht die Mühe gemacht hat, sich Farbfotos zu besorgen.

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