Klaus Peter: Die politische Romantik in Deutschland

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

 : Die politische Romantik in Deutschland

Das Buch ist im Jahre 1985 im Philipp jun. Verlag aus Stuttgart erschienen. Es ist 440 Seiten dick.

Das Buch gehört zur Universal-Bibliothek des prominenten süddeutschen Verlages. Es trägt dort die Nummer 8093.

Die Inhaltsangabe

Es enthält Originaltexte von Friedrich Schlegel, Friedrich von Hardenberg (besser bekannt als Novalis), Joseph Görres, Achim von Arnim, Adam H. Müller und Franz Baader, die alle aus der Zeit von 1796 bis 1835 stammen.

Ihnen vorangestellt ist eine ziemlich lange Einleitung. Sie hat eine Länge von über 60 Seiten. Hier ist kein Autor expliziet angegeben. Kann man davon ausgehen, daß sie von Peter, dem Herausgeber, verfaßt wurde? Sicher ist aber, daß hier das politische, literarische, gesellschaftliche und ideengeschichtliche Umfeld beschrieben wird, in dem die folgenden Texte entstanden sind.

Wer weitere Informationen such, sei an das Kapitel „Zu den Autoren und Texten“ (ab Seite 189) verwiesen. Hier werden biographische Daten zu den Verfassern und Informationen zur Entstehung ihrer hier abgedruckten Texte vermittelt.

Die Besprechung des Buches

Formal ist das Buch also inhaltlich abgerundet. Der Leser lernt viele historisch bedeutsame politische Schriftsteller und ihre Gedanken kennen.

Was sich erst einmal löblich und lobenswert anhört, hat aber auch seine Macken. Nehmen wir die Einleitung als Beispiel. Sie ist nicht nur überlang (was ungewöhnlich ist, nomalerweise sind Einführungen kürzer und kompakter); sie zeigt auch den wissenschaftlichen Ansatz des Buches. Die vielen Zitate, der komplexe Satzbau und die Tatsache, daß viel historisches Wissen aus dieser Zeit als bekannt vorausgesetzt wird, können als Belege dafür dienen.

In dieselbe Richtung gehen die Informationen zu den Autoren und ihre Texte. Hier wird nicht etwa in leicht verständlicher Form über Menschen und ihre Arbeit berichtet. Auch hier werden wie der ein Interesse an der damaligen Zeit, aber auch Kenntnise verlangt, die in der Regel über das normale Schulwissen hinausgehen.

Die Zielrichtung einer solchen Publikation ist somit eindeutig. Sie wendet sich mitnichten an ein politisch interessiertes Publikum, wie es bei dem Titel auf den ersten Blick erscheinen mag. Das Werk hat Historiker, die sich mit ideengeschichtlichen Fragen beschäftigen, im Auge.

Dies wird auch an einer (nur vermeintlichen?) Kleinigkeit deutlich. Die Publikation ist eine reine Bleiwüste. Die Autoren – um ein Beispiel zu bringen – werden noch nicht einmal mit einem Porträtbild vorgestellt. Bei Wissenschaftlern kann man ihr Aussehen als bekannt voraussetzen. Der wissenschaftliche Laie häte sich aber auf jeden Fall über diese Annehmlichkeit gefreut.

Das Fazit

Ein Fazit ist hier schnell gezogen. Hier liegt ein Fachbuch vor, das sich an Leser mit ideengeschichtlichem Fachwissen im Hintergrund wendet.

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