Klaus Scholz: Alter Dom St. Pauli in Münster

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Germania Sacra, Neue Folge, Bd.33

Klaus Scholz (Bearbeitung). De Gruyter 1995, Gebundene Ausgabe, 608 Seiten, € 239,00

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Das Stift Alter Dom St. Pauli in Münster; Verlag Walter de Gruyter Berlin 1995; 595 Seiten + Kartenmaterial; ISBN: 3-11-014533-2 / ISSN: 0435-5857

„Germania sacra: historisch-statistische Beschreibung der Kirche des Alten Reiches“ heißt eine Buchreihe, die vom Max-Planck-Institut für Geschichte herausgegeben wird. In dem Zweig „Die Bistümer der Kirchenprovinz Köln: Das Bistum Münster“ liegt hier deren Band 23 an.

Über den Verlag

Walter de Gruyter (1862 – 1923) begründete den nach ihm benannten Verlag zum Jahreswechsel 1918 / 1919 durch den Zusammenschluß mehrerer Verlage. Die Altertumswissenschaften und Geschichte gehören genauso zum Themenspektrum des Verlages wie beispielsweise die Philosophie, Theologie, Religionswissenschaft, Judaistik, die Literatur-, Sprach- und Kommunikationswissenschaften und die Rechtswissenschaften, um nur einige Beispiele zu benennen.

Über den Autoren ist an dieser Stelle nichts bekannt, zumal in dem Buch auch nichts weiter über ihn gesagt wird. Von daher kann er hier auch nicht weiter vorgestellt werden. Ein bißchen schade ist das schon. Wer sich so viel Mühe mit einem Buch macht und so gründlich und wohl auch zeitaufwendig forscht, sollte durchaus näher vorgestellt werden können.

Die Buchbesprechung

Das vorliegende Buch verbindet die Geschichtswissenschaften mit der Theologie. Sehr wissenschaftlich wird hier das kirchliche Personal wie Vikare und Offizianten, das geistliche und religiöse Leben, die Besitztümer des Bistums sowie die Gebäude, ihre Geschichte sowie Ausstattung genannt.

Was sich auf den ersten Blick nach regionaler Literatur anhört, vergrault dem normalsterblichen Leser schon sehr schnell die Lust auf die Lektüre. Der literarische Ansatz ist eher wissenschaftlicher Natur. Hier wird nicht spannende Geschichte erzählt, sondern eher Daten und Fakten referiert. Zu detailliert und staubtrocken wird hier kirchliche Geschichte beschrieben, als daß die Ausführungen für den Leser interessant wären. Hinzu kommt: Das vorliegende Buch ist eine reine Bleiwüste. Es gibt nur den Textteil; Bilder und Zeichnungen jeglicher Art sind hier nicht vorhanden.

Es muß sicherlich viel Arbeit bedeutet haben, all´ die Informationen zusammenzutragen. Diese Leistung sollte schon anerkennend erwähnt werden.

Eine Zielgruppe läßt sich hier nur schwer ausmachen. Man muß sich schon sehr für kirchengeschichtliche Themen interessieren, um zu diesem Buch zu greifen. Für Leser außerhalb der wissenschaftlichen Welt hat es daher keinen Nutzen.

Das Fazit

Für den Fachmann mag es sicherlich interessant sein, die Geschichte der (katholischen) Kirche und die Geschichte eines Bistums erzählt zu bekommen. Für das normale Kirchvolk dürfte es aber spannender sein, eine Kirche (als Institution, als Gebäude), kirchliche Kunst oder wichtige Persönlichkeiten der eigenen Kirche vorgestellt zu bekommen. Von daher ist nicht ganz ersichtlich, warum hier eine staubtrockene Publikation herausgegeben wurde, die sich lediglich an ein fachkundiges Publikum wendet.

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