Kleine Geschichte Spaniens

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Kleine Geschichte Spaniens (Reclams Universal-Bibliothek)

Peer Schmidt (Herausgeber). Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag 2002, Taschenbuch, 548 Seiten, € 12,00

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

(Hrsg.): Kleine Geschichte Spaniens

Das Buch ist im Jahre 2002 im Philipp Reclam jun. Verlag, der ja bekanntlich in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart ansässig ist, erschienen. Pedro Bercelo, Friedrich Edelmayer, Pierre Guichard, Hedwig Herold-Schmidt, Hans-Otto Kleinmann, Jose L. Martin Martin und Christian Windler sind neben dem Herausgeber die Autoren des Buches. Auf 548 Seiten beschreiben sie die Geschichte des iberischen Königreiches von der Antike bis zur Gegenwart. Die Zeit der islamischen Besatzung kommt also genauso vor wie die Zeit der spanischen Eroberungen in Mittel- und Südamerika sowie das 20. Jahrhundert, als das Land unter Franco eine faschistische Diktaktur erlebte.

Die Kapitel sind dabei alle einheitlich aufgebaut. Zuerst gibt es einen sogenannten Epochenüberblick. In tabellarischer und chronologischer Form werden hier die wichtigsten Daten eines bestimmten Zeitabschnittes zusammengetragen. Dann folgen die umfangreichen Textteile. Jeweils zum Abschluß gibt es dann Literaturhinweise.

Ganz am Ende des Buches rundet ein umfangreiches Namensregister das Bild ab.

Das Buch enthält zwar Stammtafeln und Karten als illustrierendes Anschauungsmaterial; an dieser Stelle wäre das Material aber durchaus ausbaufähig gewesen. Wie sahen wichtige Politiker und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus? Gibt es Bilder historischer Ereignisse? Spanien und seine Geschichte sind weit weg für uns deutsche Leser. Ich hätte mir daher gerne von manchen Sachen und Personen im wahrsten Sinne des Wortes ein eigenes Bild gemacht. Es fehlen Bilder und Fotos, die die Texte ergänzen.

Eine Besprechung

Die Seitenzahl verrät es: Das Buch erzählt die Geschichte Spaniens in umfangreicher und detaillierter Form. Die Fakten sind offensichtlich sehr gründlich recherchiert. Die Erzählweise ist auch für den Laien leicht verständlich. In dieser Hinsicht ist das Buch also auch für den interessierten Nichtwissenschaftler gut brauchbar.

Es gibt allerdings eine Sache, die mich persönlich dabei wundert. Spanien ist für viele Deutsche ein Urlaubsland – die Balearen und Kanaren lassen grüßen. Es sei daher die Frage erlaubt, wen der Verlag als Leser und damit als Zielgruppe im Auge hatte. Wer interessiert sich dafür? Rechtfertigen die Verkaufszahlen den Arbeitsaufwand, der zur Erstellung und zum Druck dieses Buches erforderlich ist? Im regulären Buchhandel ist das Buch für 12,90 € erhältlich, im Internethandel, etwa bei amazon, vielleicht etwas billiger. Recherchiert habe ich den Kaufpreis dort allerdings nicht. Ich bin mir nicht sicher, wie groß das fachliche Interesse bei einem potentiellen Käufer sein muß, um sich ein solches Buch zu kaufen.

Ein Fazit

Inhaltlich ist das Buch sicherlich tadellos. Unter optischen Gesichtspunkten ist es dafür umso ausbaufähiger. Ansonsten ist das Buch was für wahre Spanien-Enthusiasten.

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