Kleine Verbrechen

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  • Kulisse
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  • Handlung
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  • Gesamt
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Rezension von: istillreadbooks | Rezensionsdatum:

Kleine Verbrechen

Inhalt
Seinen Alltag als Polizist empfindet der junge Leonidas von Tag zu Tag zunehmend als Strafe. Er ist ein ehrgeiziger griechischer Polizist und möchte deshalb am liebsten in Athen Morde aufklären und Drogendealer zur Strecke bringen. Stattdessen sitzt er auf einer kleinen Insel fest, wo es für ihn nichts weiter zu tun gibt, als hin und wieder Verkehrssünder aufzuschreiben, die am wenigsten verkehrstüchtigen Autos aus dem Verkehr zu ziehen und Nudisten vom Strand zu verscheuchen.

Erschwerend kommt für Leonidas hinzu, dass er als Polizist noch ein Anfänger ist und deshalb auch von niemandem auf der Insel ernst genommen wird. Die Leute begegnen ihm mit Ignoranz und lassen sich von dem „Jungspund“ nichts sagen, da sie der Auffassung sind, dass ihnen niemand das verbieten kann, was sie ohnehin schon immer getan haben. Doch eines Tages wendet sich das Blatt: Auf der idyllischen Insel wird ein Toter gefunden, der offenbar einen Abhang hinabgestürzt ist. War es nur ein Unfall, hat der Tote sich selbst umgebracht oder handelt es sich gar um Mord? Leonidas sieht endlich seine große Chance gekommen und beginnt, Nachforschungen anzustellen, um dem Geheimnis um den rätselhaften Tod des einstigen Fußballstars der Insel auf den Grund zu gehen.

Von einer kleinen Insel außer Rand und Band, einem Polizisten, der endlich Karriere machen will und der Überzeugungskraft der Liebe
Der Hauptprotagonist in „Kleine Verbrechen“, Leonidas ist schnell davon überzeugt, dass es sich bei dem Tod des inselbekannten Trinkers und ehemaligen Fußballstars Zacharias um Mord handeln muss. Er spricht mit verschiedenen Inselbewohnern, und schnappt verschiedenste Mutmaßungen darüber auf, wie Zacharias gestorben sein könnte. In verschiedenen „Gedankenausschnitten“ bekommt der Zuschauer dann zu sehen, wie Zacharias den Abhang betrunken hinabstürzt, wie er von amerikanischen Söldnern hinabgestoßen wird und wie er sich mit erhobenem Mittelfinger bewusst den Abhang hinabstürzt.

So kann der Betrachter des Films im Grunde eine ganze Weile lang selbst „mit rätseln“, bis dann am Ende des Films klar wird, wie Zacharias ums Leben gekommen ist. So ist „Kleine Verbrechen“ auch eine kurzweilige Griechenland-Komödie, die knappe 90 Minuten lang leichte Unterhaltung bietet, dem Zuschauer dabei zwar nicht allzu viel abverlangt, ihn jedoch knappe 1 ½ Stunden gut unterhält, mit skurrilen griechischen Eigenheiten, einer traumhaft schönen Kulisse und sympathischen Hauptdarstellern. Und während Leonidas sich bemüht, die Hintergründe über Zacharias Tod zu erfahren, läuft ihm auch noch die schöne Angeliki über den Weg, und so lässt es sich Regisseur auch nicht nehmen, noch eine Liebesgeschichte mit in den Handlungsverlauf seiner griechischen Sommerkomödie einzubauen.

Fazit

„Kleine Verbrechen“ ist zwar sicher kein Film, der dem Zuschauer noch lange im Gedächtnis bleiben wird, er bietet aber dennoch gute Unterhaltung und ist somit ideal als „Film zur Entspannung und zum kurzweiligen Genießen“ geeignet – eine klassische, leichte Sommerkomödie, die auch im Winter Freude macht und an vergangene Sommermonate erinnert. Angesichts der schönen Landschaften und der romantischen griechischen Kulisse ist der Film sicher auch als Vorbereitung auf den nächsten Sommerurlaub im Süden geeignet.

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