Knastkinder

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Knastkinder

Rüdiger Bertram. Rowohlt Taschenbuch Verlag 2009, Taschenbuch, 128 Seiten, € 7,99

Rezension von: Kristian123 | Rezensionsdatum:

- Knastkinder

Das Buch „Knastkinder“ basiert auf einem gleichnamigen Jugend-Theaterstück, das 2008 an 70 Schulen über 180 Mal aufgeführt wurde.
Der Jugendroman ist zwar frei erfunden, könnte sich aber genauso in der Realität abgespielt haben.
Die Geschichte eignet sich ideal, um sie auch in einem Buch zu erzählen, und so begann der Autor Rüdiger Bertram daraus einen Jugendroman zu entwickeln.

Inhalt:

Der zwölfjährige Jonathan ist genervt von seinen Eltern, statt mit seinen Freunden in Spanien einen tollen Urlaub zu verbringen, muss er mit seinen Eltern nach Manila, die Heimat seines Vaters.
Genervt täuscht er Kopfschmerzen vor und gewinnt so einen freien Nachmittag, während seine Eltern Verwandte besuchen, verlässt er das Hotel und macht sich auf den Weg Manila alleine zu erkunden.
Schnell kommt er auf den falschen Weg und befindet sich in einem üblen Viertel.
Er begegnet ein paar fiesen Typen die ihn ausrauben und schlagen. Bewusstlos lassen sie ihn auf den gefährlichen Straßen zurück und nehmen ihm alle seine Sachen ab.
So begegnet er der Polizei, die alle Straßenkinder in ein Kindergefängnis bringen und durch einen Irrtum wird er mit eingebuchtet.
Schnell findet er Jugendliche, die sich mit ihm anfreunden und ihm helfen.

Über den Autor:
Rüdiger Bertram wurde 1967 in Ratingen geboren und arbeitet seit seinem Studium als freier Journalist, Kolumnist und Autor.
Er übersetzte zahlreiche BBC-Tierfilme ins Deutsche und schreibt heute neben Kinderbüchern vor allem Drehbücher für Sitcoms
und Komödien.
Mit seiner Frau und seinen beiden Kindern lebt er in Köln.

Fazit:
Knastkinder ist ein Roman, der sich hauptsächlich an Jugendliche richtet, aber meiner Meinung nach auch für Erwachsene lesenswert wäre.
Der Schreibstil des Autors ist ziemlich flüssig und so auch ziemlich leicht zu lesen.
Das Thema finde ich ziemlich originell. Man erfährt viel über die Betroffenen und die Bedingungen, in denen die Jugendlichen leben müssen.
Hinzu lernt man aber auch sehr viel über die Straßenkinder und die Verhältnissen in einem Land kennen. Über die Rechte, die ein Straßenkind hat bzw. nicht hat und noch viel mehr.
Ehrlich gesagt hatte ich am Anfang eigentlich schon gedacht was passieren würde. Ein Junge kommt ins Gefängnis und es gibt am Ende ein Happy End für alle.
Doch das Buch hatte viele Überraschungen zu bieten, ob es das war, dass der gute Freund sich plötzlich als Mädchen entpuppte oder plötzlich jemand starb, es wurde nie langweilig, weshalb ich das Buch auch schon in zwei Stunden fertig gelesen hatte.
Die Handlungen des Jungen konnte ich manchmal nicht wirklich nach vollziehen, weshalb mir manche Stellen etwas komisch vorkamen.

Aber insgesamt finde ich das es ein gutes Buch für Jung und Alt ist, ich fand es sehr interessant zu lesen und empfehle das Buch an alle, die mal etwas anderes lesen wollen.

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