Knights Call

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

PRÄZISE WIE EIN UHRWERK!

Die Band:

Der aus Wattenscheid stammende Gitarrist kann ohne Übertreibung als Urgestein in Sachen Hardrock und Metal bezeichnet werden. Seit dem Wendejahr 1989 ist er mit seiner Band unterwegs. Siebzehn Studioalben, zahlreiche Livealben und fünf Balladenkompilations sind die bisherige Ausbeute einer Band, die stets einen hohen Qualitätsmaßstab abliefert. Dabei ist es vollkommen egal, ob sie eigene Alben wie „Oceans Of Time“ oder ein Coveralbum wie „Diamonds Unlocked“ herausbringt, auf dem unter anderem „In The Air Tonight“ von Phil Collins oder „Beautiful Day“ von U2 im typischen Sound von interpretiert werden.

Das Album:

Es gibt Dinge, auf die man sich verlassen kann: Bayern München wird Deutscher Meister, im März werden die Uhren auf Sommerzeit umgestellt und alle zwei Jahre erscheint ein neues Studioalbum von Axel Rudi Pell. In diesem Jahr ist es wieder soweit: „“ lautet der Titel des 18. Longplayers, mit dem der Gitarrengott seine Anhänger erfreut. 

Das Gute an einem Axel-Rudi-Pell-Album ist die Tatsache, dass man von vornherein weiß, was man bekommt: soliden Hardrock mit satten Gitarren, eingängigen Melodien und einem tollen Sänger. All dies bietet auch „Knights Call“ nahezu im Überfluss. Das stimmungsvolle Intro „The Medieval Ouvertüre“ läutet ein starkes Werk ein, dass mit „The Wild And The Young“ dermaßen gut startet, dass es dem Hörer ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Und Herr Pell und seine Mitstreiter wissen, was der geneigte Fan mag. Richtig gut ist der Wattenscheid Gitarrist immer dann, wenn er seinen Idolen und frönen kann. So gut wie bei „Long Live Rock“ hat er das allerdings selten gemacht. Ein von Wolke 7 mitbeangender ist ihm hier gewiss.

Ebenfalls ein Markenzeichen von Axel Rudi Pell sind die episch langen Tracks. Mit „The Crusaders Of Doom“ und dem abschließenden „Tower Of Babylon“ kann die Band auch hier zwei Titel abliefern, die keinerlei Abnutzungserscheinungen aufweisen. Und mit der fast achtminütigen Ballade „Beyond The Light“ legt Axel Rudi Pell den Grundstock für die sechste Ausgabe seiner Balladensammlung.

Trackliste:

01 – The Medieval Overture (Intro)

02 – The Wild And The Young

03 – Wildest Dreams

04 – Long Live Rock

05 – The Crusaders Of Doom

06 – Truth And Lies

07 – Beyond The Light

08 – Slaves On The Run

09 – Follow The Sun

10 – Tower Of Babylon

Fazit:

Auch dieses Album von Axel Rudi Pell wird sicherlich keinen Innovationspreis gewinnen. Wer allerdings auf solidem Hardrock mit tollen Gitarrenriffs und einer starken Stimme steht, kann „Knights Call“ ebenfalls blind kaufen. Präzise wie ein Schweizer Uhrwerk liefert die Band das ab, was man seit über dreißig Jahren kennt und liebt. Und wenn das so stark daherkommt wie diesmal, ist es eine doppelte Freude. Ich sehe jetzt schon gespannt dem Kalenderjahr 2020 entgegen.

 

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