Kraftwerk – Die Mensch-Maschine

Autorenwertung
  • Sound
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  • Unterhaltung
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  • Melodie
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  • Gesamt
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Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Die Mensch-Maschine

  1. Die Roboter
  2. Spacelab
  3. Metropolis
  4. Das Modell
  5. Neonlicht
  6. Die Mensch-Maschine

Die Mensch-Maschine, das Album

Mit die Mensch Maschine haben Kraftwerk wahrscheinlich das größte Werk ihrer Bandgeschichte abgeliefert. Damals im Jahr 1978 waren elektronische Sounds noch ein Novum und noch lange nicht im Mainstream angekommen, vielmehr prägten Punk und Disco die damalige Musikszene. So war Mensch-Maschine eine Art Blick in die Zukunft und musikalische Vorwegnahme auf das, was in den 80er Jahren als New Wave und Synth-Pop bezeichnet wurde. Kraftwerk lieferten mit dem Album sozusagen den Archetypus elektronischer Popmusik ab. Die Scheibe enthält zwar nur sechts Stücke, aber was für welche.

Das Stück „Die Roboter“ ist der perfekte Einstieg in das Album, es klingt mit seinen Vocoderstimmen und den mechanischen Synthieklängen wirklich so, als wäre es von Robotern gesungen worden.

„Spacelab“ entführt uns direkt in den Weltraum, Bilder von startenen Space-Shuttles erscheinen vor unserem geistigen Auge, auch die Musik klingt irgendwie sphärischer als andere Kraftwerk-Stücke, mag wohl daran liegen, dass insbesondere bei diesem Stücke weite Ambientflächen zum Einsatz kommen, die diese Wirkung erzielen.

„Metropolis“ ist dann auch der einzige Track auf dem Album, der an die frühen Werke von Kraftwerk erinnert, man denke nur einmal an das wunderschöne „Kometenmelodie“, dieser Track hier geht ganz eindeutig in eine ähnliche Richtung.

„Das Modell“ dürfte dann wohl auch der bekannteste Kraftwerk-Track überhaupt sein, „Sie ist ein Modell und sie sieht gut aus“, wer kennt diese Textzeile nicht? Ich habe diesen Track persönlich schon übersatt, weil er leider von den Radiostationen und Musiksendern totgespielt wurde. Aber gut etwas ist ja immer auszusetzten.

Ganz anders bei „Neonlicht“, vielleicht die erste Elektro-Ballade, die je geschrieben wurde, das Stück wird von einer melancholischen Stimmung getragen, die irgendwo in einer Leuchtreklame-Stadt beheimatet ist. Mein persönlicher Favorit.

Der Titelsong des Albums „Die Mensch-Maschine“ kommt ganz zum Schluss, tja und hier haben wir wieder eine zeitlosen Elektro-Klassiker, der soviele Generationen von Musikern beeinflusst hat. Man denke nur einmal an die vielen Hip Hop-Bands. Kraftwerk sind vielleicht die einzige weiße Band, die schwarze Musiker beeinflusst haben.

Fazit

Das Album Die Mensch Maschine ist vielleicht Kraftwerks bestes Album, hier ist einfach alles drin was die Band ausmacht, geniale Synthie-hooks und wunderschöne Melodien. Zudem gleicht kein Stück dem anderen, auch nach mehrmaligen Hören findet man immer noch ein kleines Detail, das einem am Anfang gar nicht aufgefallen ist, somit ist Die Mensch-Maschine auch ein sehr spannendes Album. Zu meinen persönlichen Highlights gehören der Titelsong „Die Mensch-Maschine“ und die Elektro-Ballade „Neonlicht“.

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