Kraftwerk – Minimum-Maximum

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Gesamt
    5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne
Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Minimum-Maximum

CD 1:

  1. Die Mensch-Maschine
  2. Planet Der Visionen
  3. Tour De France Étape 1
  4. Chrono
  5. Tour De France Étape 2
  6. Vitamin
  7. Tour De France
  8. Autobahn
  9. Das Model
  10. Neonlicht

CD 2:

  1. Radioaktivität
  2. Trans Europa Express
  3. Abzug
  4. Metall Auf Metall
  5. Nummern
  6. Computerwelt
  7. Heimcomputer
  8. Taschenrechner
  9. Dentaku
  10. Die Roboter
  11. Elektro Kardiogramm
  12. Aéro Dynamik
  13. Music Non Stop

Minimum-Maximum, das Live-Album

Das hätte wohl keiner mehr erwartet, ein Livealbum von Kraftwerk. Die Band ist ja nicht gerade für ihre Veröffentlichungswut bekannt, so ist man als treuer Fan für jedes neues Release dankbar, so musste man auf das letzte echte Kraftwerk Album geschlagene 17 Jahre warten! (Zwar wurde 1991 In The Mix veröffentlicht, doch kommt es als Recyclingalbum bekannter Stücke für mich nicht in die Wertung)

Hinsichtlich Live-Alben im Synthie-Bereich ist es eh so eine Sache, oftmals sind die Stücke ja vorproduziert und im Halbplayback vorgetragen, da bleibt für intiuitive Gestaltung keinen Spielraum, man möchte ja schließlich kein Album auf dem die Lieder genauso Klingen wie im Studio. In diesem Fall haben es die Kraftwerker aber geschafft den Stücken einen neuen, modernen Anstrich zu verpassen, dabei wirken die Stücke zum Glück nicht überproduziert, was man ja im Jahre 2006 im Zeitalter der modernen Medien, durchaus befürchten könnte, nein, die Band schafft es, die Titel n einem zeitgemäßeren Sound zu präsentieren, aber ihnen gleichzeitig ihren ursprünglichen Geist zu bewahren.

Die Tracklist des Doppelalbums kann als sehr gelungen bezeichnet werden, hier finden sich im Grunde alle Kraftwerk-Klassiker wie „Autobahn“, „Das Model“ und „Die Roboter“ sowie eine reichhaltige Auswahl des letzten Tour De France-Albums. Das Stück „Taschenrechner“ überrascht dahingegend, dass es im Anschluss gleich noch mal in der recht spleenigen japanischen Version namens „Dentaku“ zum Besten gegeben wird. Normalerweise lebt ein Kraftwerk-Konzert vor allem von seiner optischen Inszenierung, so gehören abgefahrenen Wandprojektionen, Licht- und Lasereffekte zum Markenzeichen ihrer Auftritte. Die Herren wussten schon, dass zu der Musik auch eine anständige Präsentation gehört.

Interessanterweise wurden die Stücke nicht alle vom selben Konzert mitgeschnitten, vielmehr handelt es sich hier um Mitschnitte unterschiedlicher Performances aus verschiedenen Städten wie Warschau, Moskau und Berlin. Was man den Stücken hier aber nicht anmerkt, hier geht alles fließend ineinander über, zudem ist die Klangqualität astrein, die elektronischen Klänge kommen sehr kraftvoll und transparent aus den Boxen.

Fazit

Lange hat es gedauert bis Kraftwerk mal ein Livealbum veröffentlicht haben. Das Warten hat sich aber gelohnt, denn mit Minimum-Maximum bekommt man zudem eine sehr gelungene Hit-Zusammenstellung für sein Geld. Die Tracklist ist sehr gelungen und abwechslungsreich und beinhaltet die größten Hits. Daher sollte jeder Kraftwerk-Fan hier zuschlagen.

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