Kunsthalle Düsseldorf: Dado Danse macabre

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Dado – Danse Macabre

Gregor Jansen (Herausgeber). KEHRER Heidelberg 2012, Gebundene Ausgabe, 72 Seiten, € 24,00

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

/ Kunsthalle Düsseldorf (Hrsg.): Dado Danse macabre

Der Buch ist im Jahre 2012 im - aus Heidelberg erschienen. Es ist 72 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Die Ausstellung „Danse macabre“ von Dado ist vom 21. April bis 24. Juni 2012 in der Kunsthalle Düsseldorf zu sehen. Sie ist in einem einzigen Raum untergebracht. Hier liegt der dazugehörige Ausstellungskatalog vor.

Der Buchdeckel ist komplett in Grau gehalten. Die Schrift, die einfach nur den Ausstellungstitel nennt, ist in einem undefinierbaren Braun gehalten.

Das graphische Werk des 2010 verstorbenen montenigrinischen Künstlers wird in der Ausstellung präsentiert. Dementsprechend beschäftigt sich auch das Buch damit.

Gregor Jansen und Isabelle Monod-Fontaine bieten in deutscher und englischer Sprache eine Annäherung an die Persönlichkeit Dados. Diese Texte bieten das kunsttheoretische Gerede, das wir aus vielen anderen Ausstellungskatalogen kennen. Man muß schon ein wahrer Kunstliebhaber sein, um sie sich zu Gemüte zu führen.

Seine Biographie ist in kurzer und knapper Form am Ende des Ausstellungskataloges beigefügt. Sie ist leider nur sehr knapp wiedergegeben.

Den Hauptteil des Buches machen tatsächlich die Abbildungen aus. Sie zeigen die Exponate, also die ausgestellten Graphiken. In der Werksliste im Anhang werden die dazugehörigen technischen Daten geliefert.

Die Besprechung des Ausstellungskataloges

Wer ist Dado? So könnte der kunstinteressierte Leser nun fragen. Bei der Antwort könnte man es sich gleichfalls einfach machen. Er ist ein Graphiker, dessen Werk gut genug ist, um in einer Ausstellung gezeigt zu werden.

Ob er so gut war, daß er einer breiten Öffentlichkeit bekannt ist, sei einmal dahingestellt. Ob der vorliegende Ausstellungskatalog den richtigen Weg gewählt hat, einen bei uns in Deutschland recht unbekannten Graphiker vorzustellen, sei einmal dahingestellt.

Es wäre aber schon schön gewesen, den engen Rahmen eines Ausstellungskataloges zu verlassen. Aus welchem familiären und sozialen Umfeld stammt Dago? Wie ist er zur Kunst und insbesondere zur Graphik gekommen?

Wieso ist er gerade nach Paris gegangen? Für den interessierten Laien werden die einfachsten Fragen des Journalismus nicht beantwortet.

Warum denn die Ausstellung überhaupt stattfindet? Diese Frage ist noch am einfachsten zu beantworten. Dado war mit Yüksel Arslan befreundet. Und dessen Ausstellung ist bekanntlich zeitgleich in den Räumlichkeiten der Kunsthalle zu sehen.

Das Fazit

Vordergründig ist der Ausstellungskatalog ganz ordentlich gemacht. Er hat aber einen Nachteil: Dado ist bei uns in Deutschland ziemlich unbekannt. Da wäre es schon sinnvoll, das Buch nicht nur als reinen Ausstellungskatalog zu konzipieren, sondern auch eine Rückschau an den Künstler aus Südosteuropa einzubauen.

So hätte auch der unkundige Leser einen besseren Eindruck von dem Mann erhalten.

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