Kunstsammlung NRW: Einblicke

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Einblicke Das 20. Jahrhundert in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen Düsseldorf

Das vorliegende Buch ist im Jahre 2000 im Hatje Cantz Verlag, Ostfildern, erschienen. Mit 736 Seiten ist es doch sehr dick geraten.

Eine Inhaltsangabe

Die Kunstsammlung hat ihre Wurzeln im Jahre 1961. Ein Jahr zuvor hatte die nordrhein-westfälische Landesregierung 88 Werke Paul Klees aus dem Besitz des im amerikanischen Pittsburgh beheimateten Unternehmers G. David Thompson erworben. Die Gründung der privatrechtlichen „Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen“ war das zweite wichtige Ereignis.

Die Kunstsammlung ist seitdem natürlich enorm gewachsen. Die Kunst des 20. Jahrhundertes ist in einem eigenen Museumsbau in der Düsseldorfer Altstadt untergebracht. Die Kunst des 21. Jahrhunderts wird im Ständehaus, dem ehemaligen Gebäude des Landtages des großen und bedeutenden Bundeslandes präsentiert.

Pablo Picasso, Marc Chagall, George Grosz, Man Ray, Wassily Kandinsky, Piet Mondrian – die Größen der Kunst des 20. Jahrhunderts werden hier ebenso gezeigt wie Gegenwartskünstler, für die Imi Knöbel, Joseph Beuys, Gotthard Graubner, Thomas Struth, Bernd und Hilla Becher, Gerhard Richter und Markus Lüpertz beispielhaft genannt seien. Das Buch ist dabei zweigeteilt. Zuerst werden die Kunstwerke gezeigt, ein Bild pro Seite (incl. Namensnennung) und in Farbe. Hier bekommt der Leser einen virtuellen Einblick in die vorgestellte Kunst.

Der zweite Teil ist eher sprachlich und kunstwissenschaftlich orientiert. Hier sind die Künstler alphabetisch geordnet.  Sie werden anhand einer kurzen Biographie vorgestellt. Ein kurzer Text stellt das vorher abgebildete Werk kurz vor,  Literaturhinweise und Ausstellungsdaten kommen hinzu.

Eine Einordnung

Ein Buch wie dieses ist was für den heimischen Bücherschrank des Kunstliebhabers.  Als Führer durch die Ausstellung ist das Buch allein schon wegen der Dicke, Umfang und Gewicht nicht geeignet; es liegt aber zumindest im K21 aus. Und als wissenschaftlich-theoretische Auseinandersetzung ist das Buch zu kurz, behandelt es doch a) nur einen Ausschnitt aus dem Schaffenswerk und künstlerischen Ansatz des jeweiligen Künstlers und b) nur einen Ausschnitt aus der Sammlung des Kunstmuseums NRW.

Ein Wort über den Verlag

Inklusive der Vorläufer gibt es den Verlag seit dem Jahre 1945. Gerd gründete nämlich mit Lizenz der Besatzer den „Humanitas Verlag“, der Novellen, Romane und Stücke der Weltliteratur veröffentlichte. Ab 1947 firmierte der Verlag dann unter dem Namen „Verlag Gerd “. Als den Verlag 1990 an die „Dr. Cantz`sche Druckerei“ veräußerte, wurde er auch weitergeführt. Die Kunsthistorikerin Annette Kulenkampf übernahm 1995 die Geschäftsführung; sie war es auch, die 1999 die „ GmbH & Co. KG) gründete.

Zum Verlagsprogramm gehören nach eigenen Angaben kunsttheoretische Publikationen udn mehrbändige Werksverzeichnisse bedeutender Künster – Gerhard Richter sei hier als Beispiel genannt.  Standardwerke zu Künstlern wie Rubens, Chagall, Picasso, Giacometti kommen hinzu.

Über Hatje

Gerd Hatje wurde am 14. April in Hamburg geboren. Als er 1930 nach Stuttgart kam, machte er eine Lehre als Schriftsetzer. Die Lizent zur Gründung des Verlages (siehe oben) erhielt er im November 1945 von der amerikanischen und französischen Militärregierung. Er starb am 24. Juli 2007 in Stuttgart.

Ein Fazit

Das Buch bietet eine gute Übersicht über die Sammlung. Es wendet sich an Kunstkenner und Kunstliebhaber.

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