Kunstsammlung NRW: Fresh Widow

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Fresh Widow. Fensterbilder seit Matisse und Duchamp

Hrsg. Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Hatje Cantz Verlag Gmbh 2012, Gebundene Ausgabe, 288 Seiten, € 69,95

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen: Fresh widow Fenster-Bilder seit Matisse und Duchamp

Ds Buch ist im Jahre 2012 im Hatje-Cantz Verlag aus Ostfildern erschienen. Es ist 288 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Die Ausstellung „Fresh widows Fenster-Bilder seit Matisse und Duchamp“ ist vom 31. März bis 12. August 2012 im K20 zu sehen. Das Museum liegt ja bekanntlich in der Düsseldorder Altstadt und zeigt Kunst des 20. Jahrhunderts. Die hier vorgestellte Ausstellung vereint Künstler wie Robert Delauney, Rene Margritte, Günther Förg, Marcel Duchamps, Robert Motherwell, Ellsworth Kelly und Olafur Eliasson, um nur einige Beispiele zu nennen.

Die Buchbesprechung

Hier liegt ein Ausstellungskatalog vor. Er zeigt natürlich die ausgestellten Kunstwerke. Etwas dominant, fast schon aufdringlich wirkt hier allerdings der Textteil. Die Textblöcke sind sandfarben unterlegt. Die Schrifttype ist klein und fett. Doch halt! Erwähnenswert ist, daß die Namen der Kunstwerke sowie Querverweise sich dadurch hervorheben, daß sie in Normalschrift abgedruckt sind. Das Schriftbild wirkt auf diese Art und Weise doch etwas unruhig.

Die Beiträge stammen von Autoren wie Peter Kropmanns, Doris Krystof, Melanie Vietmeier, John Yau und Maria Müller-Schareck, um einige von ihnen hier mal namentlich und beispielhaft zu nennen.

Maria Müller-Schareck, Rolf Selbmann und Elke Bippus bieten zu Beginn des Buches eine kunstwissenschaftliche und kunsthistorische Einführung in das Thema.

Eine Besprechung

Hier liegt, wie schon oben gesagt, ein Ausstellungskatalog vor. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Beachtenswert ist der Textteil. Hier bemühen sich die Autoren, die Exponate zu erklären. Hier wird schnell deutlich, an wen sich der Ausstellungskatalog wendet, nämlich ein fachlich vorgebildetes und kunstinteressiertes Publikum. Wer diese Eigenschaften nicht mitbringt, wird schnell überfordert sein und den Textteil allein schon deswegen beiseitelegen. Er ist sprachlich und inhaltlich eben doch sehr anspruchsvoll.

Der Bildteil ist dafür gut gelungen.

Bei jungen Künstlern, die gerade ihre Ausbildung beenden und ihre Karriere starten, können Ausstellungsktaloge und insbesondere Werkschauen eine Art Leistungsnachweis sein und die Funktion einer Visitenkarte für Galerien und Museen sein.

Die hier gezeigten Künstler sind alle etabliert. Einige von ihnen haben sogar schon das Zeitlich gesegnet. Über sie wurde bestimmt schon viel geschrieben und publiziert. Trotz der inhaltlichen Einengung auf die Fenster-Thematik: Liegt hier wirklich die angemessene Herangehensweise (was einen Ausstellungskatalog anbelangt) vor? Hätte das Niveau gelitten, wenn die Autoren ein breiteres Publikum ins Auge gefaßt hätten und die Ausführungen nicht den fachlichen Kenner, sondern den interessierten Laien im Auge gehabt hätten? Unter sachlichen Gesichtspunkten ist der Katalog sicherlich hochwertig. Lesefreundlich ist er nur bedingt.

Das Fazit

Der Katalog beschreibt eine Ausstellung, die im Jahre 2012 in Düsseldorf zu sehen ist. Er ist was für den Bücherschrank von Kunstliebhabern.

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Ein Kommentar to “Kunstsammlung NRW: Fresh Widow”

  1. Mathieu Raemaekers schreibt:

    Einfach zu teuer.
    Ein solches Buch kostet normalerweise die Hälfte.
    Mathieu Raemaekers, Roggel. Niederlande.

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