Kunstverein Duisburg: Myriam Thyes

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Myriam Thyes – Glasgow Styles/Magnify Malta

Kunstverein Duisburg (Herausgeber). KEHRER Heidelberg 2012, Gebundene Ausgabe, 104 Seiten, € 30,00

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

(Hrsg.): Myriam Thyes Magnify Malta / Glasgow Styles

Das Buch ist im Jahre 2012 im Verlag, Heidelberg, erschienen.

Die Inhaltsangabe

Die Ausstellung „Myriam Thyse Magnify / Glasgow Styles“ war beispielsweise in den Räumlichkeiten des Kunstvereins Duisburg zu sehen. Und zwar vom 21. Januar bis zum 4. März 2012. Dort war beispielsweise auch das vorliegende Buch besprochen. Doch Vorsicht! Hier liegt kein eigenständiger Ausstellungskatalog vor. Das Werk ist fast schon ein eigenständiges Kunstwerk, wie Thyes betont. Was ihrer Meinung nach auch an der Vollständigkeit der Fotoserien und der Gestaltung des Buches liegt.

Eine Besonderheit des Buches sei hier gleich zu Beginn genannt. Das Buch kann man im wahrsten Sinne des Wortes in zwei Richtungen nennen. Hat man (beispielsweise) den Malteser Teil zu Ende gelesen, stößt man auf den Glasgower Teil. Da der Glasgower Teil hier aber auch endet und zusätzlich noch auf dem Kopf steht, muß man das Buch schon komplett umdrehen, um weiterlesen zu können.

Ein Wort zum Herausgeber

Der Kunstverein Duisburg ist ein Zusammenschluß von Künstlern aus Duisburg und Umgebung. Was für die Anfangstage gilt, ist heute nicht mehr ganz so richtig. Inzwischen gehören ihm auch kunstinteressierte Einzelmitglieder an, die keine Künstler sind. Der Verein hat seine Räumlichkeiten im Stadtteil Neuenkamp. Räumlichkeiten meint hier Künstlerateliers und Ausstellungsräume. Unter der emsigen Regie des Vereinsvorsitzenden Herbert Gorba organisiert der Verein regelmäßig Ausstellungen, sowohl bei sich zuhause wie auswärts, sowohl externe wie Vereinsmitglieder.

Ein Wort zum Verlag

Der Verlag wurde 1995 von Klaus Kehrer gegründet. Er hat sich als Kunstbuchverlag auf Fotographie, Bildende Kunst und Klangkunst spezialisiert. Er gibt nach eigenen Angaben rund 100 neue Bücher pro Jahr heraus. Nach seinen Worten arbeitet er eng mit den Künstlern zusammen und „hat sich mit seinem künstlerisch anspruchsvollen Programm auf dem internationalen Kunstbuchmarkt einen Namen gemacht“, wie er es selbst ausdrückt. Henry Horenstein, Saul Leiter, Nobuyoshi Araki, Andrej Krementschouk und Donald Wexler sind einige der Künstler, deren Werke der Verlag veröffentlichte.  Nach seinen Angaben arbeitet der Verlag beispielsweise auch mit dem Jüdischen Museum München, den Staatlichen Kunsthallen Karlsruhe und dem Museum Frieder Burda in Baden-Baden zusammen.

Das Buch

Wie schon oben gesagt, ist das Buch in den Teil über Glasgow und den Teil über Malta gegliedert. Beide Teile sind durch das Impressum, eine tabellarische Kurzbiographie Thyes´ sowie ein Kurzporträt der beiden Autoren Michael Staab (er schrieb über beide Serien) und Malcolm Dickson (er schrieb nur über Glasgow) voneinander getrennt.

Beide Autoren liefern zwar vor dem Glasgower Teil jeweils ein Vorwort; die Fotographie steht aber schon allein deswegen eindeutig im Vordergrund, weil es ansonsten keinen Inhalt gibt.

Diese Vorgehensweise hat zumindest für mich persönlich einen großen Vorteil. Uns Lesern bleibt auf diese Art und Weise viel heiße verbale Luft erspart, mit der jemand versucht, dem Leser bzw. Ausstellungsbesucher einem Künstler näherzubringen.

Fotos haben natürlich den Vorteil, daß man sie sehr leicht abdrucken kann. In ihrer Zweidimensionalität, in ihrer Farbigkeit können sie sehr gut für sich selbst sprechen – Bilder sagen bekanntlich mehr als 1.000 Worte. Diese journalistische Binsenweisheit wird hier ansprechend umgesetzt.

Zwei Kleinigkeiten seien hier noch erwähnt. Pro Seite gibt es ein Bild. Die Texte sind in deutscher und englischer Sprache geschrieben.

Das Fazit

Das Fazit ist hier schnell gezogen. Hier liegt ein pfiffig gestalteter Ausstellungskatalog vor, der gefällt.

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