Kurt Schubert: Jüdische Geschichte

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Kurt Schubert: Jüdische Geschichte

Das Buch ist im Verlag , München, erschienen und zwar im Jahre 1995. Es hat einen Umfang von 144 Seiten.

Die Inhaltsangabe

Das Buch bietet der Inhaltsangabe auf dem hinteren, lindgrünen Buchdeckel zufolge historisch nachprüfbare Fakten, die dem Alten Testament entnommen sind.

Die Stellung des Judentums in der Antike kommt also genauso vor wie dei christlich-jüdischen Gegensätze, die Verfolgung der Juden im Mittelalter und in der Neuzeit bis hin zum Antisemitismus, Rassenhaß, Völkermord und Zionismus der Gegenwart.

Über den Autoren

Kurt Schubert ist Jahrgang 1923. Hinsichtlich seiner beruflichen Stellung ist er nicht nur Publizist, sondern auch emeritierter Professor für Judaistik der Universität Wien und in seinem Fach gesellschaftlich aktiv. Auch hier tritt also wieder ein ausgewieser Fachmann als Autor beim Beck-Verlag in Erscheinung.

Die Buchbesprechung

Zumindest in Deuschland denkt man leicht an den Holocaust des Dritten Reiches, wenn das Gespräch auf das Judentum kommt. Bei der Lektüre des Buches wird schnell deutlich, daß die Geschichte der jüdischen Religion deutlich umfangreicher und komplexer ist.

Es fängt schon mit der Erkenntnis an, daß die Juden im Verlaufe der vergangenen 2 Jahrtausende nicht nur im heutigen Israel, sondern auch in vielen Ländern Europas vertreten waren und dort ein reges Geistesleben entwickelten. Spanien und die iberische Halbinsel seien hier als Beispiel genannt.

Schubert konzentriert sich bei seiner Darstellung auf Europa. Die Entwicklung des Judentums unter theologischen Gesichtspunkten, das Judentum in Amerika oder die Geschichte des Staates Israel ab 1945 (also auch der Zeit vor seiner eigentlichen Staatsgründung) bleiben hier außen vor, um nur einige Beispiele zu bringen.

Inhaltlich ergänzen sich das vorliegende Werke und das Buch Günter Stembergers über die jüdische Religion ideal. Was in dem einen Buch fehlt, ist im jeweils anderen Buch enthalten.

Bei dem beruflichen Hintergrund des Autoren ist es natürlich nicht verwundertlich, daß die Texte gut recherchiert und leicht verständlich geschrieben sind. Bei dem Umfang des Themas kann das Buch natürlich nur einen Überblick über die Thematik bieten; würde Schubert auf jedes Detail eingehen, würde das Buch einen ausufernden Umfang einnehmen. Weitere Recherchen in anderen Büchern sind für den Leser also nicht ausgeschlossen.

Wie sinnvoll ist es, immer nur einen Experten aus dem akademischen Umfeld als Autoren zu gewinnen? Es bleibt die Frage, ob sie nicht zu sehr mit der Materie vertraut sind und so ein wenig das Gefühl dafür verlorengeht, was nichtakademische Leser interessieren könnte.

Das Fazit

Wer sich für religiöse Themen und insbesondere das Judentum interessiert, hält hier sicherlich ein gut lesbares und brauchbares Buch in den Händen.

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