L´enfant

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Humor
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  • Zwischenmenschliches
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: Rezension.org | Rezensionsdatum:

L´enfant

Inhalt
Sonia ist 18 Jahre alt, gerade Mutter geworden und lebt von Sozialhilfe. Nachdem sie aus dem Krankenhaus entlassen wird und in ihre Wohnung zurückkehren möchte ist diese verschlossen. Nicht Bruno ihr Freund macht ihr die Tür auf sondern ein junges Paar. Ein halb bekleideter Mann erklärt ihr, dass Bruno ihm die Wohnung für eine Woche vermietet hat.

Sie hat nicht mal die Möglichkeit ihr Handy aufzuladen. So versucht sie Bruno aus der Telefonzelle anzurufen.In seinem Versteck ist er auch nicht. Es ist ein leerer Container am Fluss. Dieser liegt unterhalb einer sehr befahrenen Fernverkehrsstrasse. Immerhin erreicht sie einen seiner Kumpels. Er holt sie und das Kind mit dem Moped ab und bringt sie zu Bruno. Doch Bruno ist nur an seinen Geschäften interessiert und soll jemanden überwachen. Er will lediglich den Namen seines Sohnes wissen ansonsten interessiert er sich kaum für ihn. Sonia hat den Namen Jimmy ausgewählt. Bruno ist bereits überfordert als Sonia ihn bittet Jimmy auf den Arm zu nehmen. Aber sie sieht darüber hinweg. Er kann sich über Wasser halten ist witzig und sympatisch. Sie kann sich an ihn anlehnen.

Obdachlos
Sein Motto: Geld finde ich immer, ich muss es nicht aufheben.  Sonias Sozialhilfe hat er auch bereits ausgegeben. Nun müssen sie in ein Obdachlosenasyl ziehen, da ihre Wohnung ja nun erstmal untervermietet ist. Erst nimmt er aber Jimmy und Sonia mit in sein Versteck. Dort zieht er sich um. Er zeigt ihr ganz stolz seine teure Markenjacke und trägt einen kecken Hut dazu. Sie schmiegt sich verliebt an ihn und sagt ihm sie wolle mit ihm schlafen. Darauf erwidert er nur, dass sie in zwei Tagen ihre Wohnung ja wieder hätten. Sonia stillt Jimmy und in der Zeit wird Bruno wieder geschäftig. Für ihn stehlen zwei Jungs, die ihm gerade das Diebesgut bringen, bestehend aus Schmuck, einer Videokamera, einem CD-Spieler und mehr als 1000 Euro in bar. Das Diebesgut wird aufgeteilt. Jeder von ihnen bekommt ein Viertel.

Im Obdachklosenasyl werden die beiden zunächst, da sie 10 Minuten nach 22 Uhr dort eintreffen. Doch als Sonia von ihrem Baby erzählt dürfen sie doch eintreten. Sie werden in getrennten Zimmern untergebracht. Bruno bekommt einen Anruf und geht wieder. Die Kamera verkauft er in einer Kneipe an eine Hehlerin. Diese erkundigt sich nach Sonia, Jimmy und ihren Plänen. Sie meint wenn ihm das alles zuviel werden würde, soll er Jimmy verkaufen. Dafür gäbe es Adoptiveltern, die gut zahlen.

Den Schmuck wird Bruno dann am nächsten Tag noch für 300 Euro los. Für 200 Euro mietet er sich dann ein Cabriolet für einen Tag. Im Anschluss kauft er noch einen teuren Kinderwagen und holt Sonia ab und führt sie aus. Verliebt tollen die beiden auf einem Parkplatz herum. Vom letzten Geld kauft er für Sonia noch eine Markenjacke, die er ebenfalls trägt.
 

Fazit
Für diesen Film gewannen die Regisseure Jean Pierre und die Goldene Plame für den besten Film. Diese Film reiht sich perfekt in ihr bisheriges Oeuvre ein.

Die beiden Regisseure stammen aus Lüttich, wo auch ihre Dramen immer wieder spielen. Schon zwei Mal holten sie sich die Goldene Palme in Cannes. Sie verwenden in ihrem Film keinerlei Thriller-Effekte. Die Darsteller machen ihre Sache sehr gut und sind gut gewählt. Die beiden kreieren in den Film ein paar heitere, magische Momente und es gibt nicht einen Anflug von Kitsch.

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