Lasst Knochen sprechen

Autorenwertung
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  • Realismus
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  • Charaktere
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  • Lesbarkeit
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  • Übersetzungsqualität
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Lasst Knochen sprechen von

Inhalt

Tempe Brennen, die Protagonistin dieses Romans (aus einer Serie rund um diese Figur) ist forensische Anthropologin sowohl in den USA, ihrem Heimatland, und Montreal, Kanada, da sie während ihres Studiums an einem Austausch in diesem französischsprachigen Teil Kanadas gemacht hatte und dann ein Angebot des dortigen Instituts für Forensik und Gerichtsmedizin angenommen hat. Nun pendelt sie zwischen beiden Arbeitsstätten hin und her und hat oft mit sehr interessanten Fällen gerade in Kanada zu tun.

In Montreal tobt ein Bikerkrieg, und auch wenn die Bürger zunächst denken, dies sei eine interne Sache zwischen den verschiedenen Gangs, sind sie entsetzt, als eines Tages die kleine Emily auf dem Nachhauseweg von Bikern erschossen wird. Dies ist natürlich zunächst einmal nicht die Aufgabe einer forensischen Anthropologin, aber ein Biker will mit der Polizei kooperieren, um selbst besser dazustehen und führt die Polizei zu zwei, lange vergrabenen, Leichen auf dem Gelände der einen Motorradgang, wo plötzlich noch eine Dritte auftaucht, von der er jedoch nichts weiß. Da diese lange verwest sind, macht sich Tempe an die Arbeit, um gleichzeitig damit auch den Mord an Emily aufzuklären. Zur gleichen Zeit stirbt bei einem Bombenanschlag der Gangs auch ein männliches Zwillingspaar, und um deren Knochen im wahrsten Sinne des Wortes zuzusortieren, wird Tempe ebenfalls eingeschaltet. Da sie jedoch keine reine Wissenschaftlerin ist, läßt sie es sich – wieder einmal – nicht nehmen, auch vor Ort zu recherchieren, was sie in große Gefahr bringt.

Privat ist außerdem gerade ihr Neffe Kit zu Besuch, der sich zu ihrem großen Entsetzen sehr für die Bikerszene und Motorräder interessiert. Sie fürchtet, er könne in die Angelegenheit mit hineingezogen worden sein, da er auf ihre Fragen auch ausweichend oder falsch antwortet…

Fazit

Die Reihe um Tempe Brennan hat Kathy Reichs, früher selbst forensische Anthropologin sehr bekannt gemacht. Da sie selbst Spezialistin auf diesem Gebiet ist, fallen ihre Schilderungen über die Arbeit Tempes stets sehr genau und realistisch aus. Sie beschreibt dabei nicht nur den Fall an sich (wie das oft bei Detektive-Stories vorkommt), sondern auch den täglichen Ablauf in einem Institut der Gerichtsmedizin. Dies und der eigenwillige – sehr menschliche – Charakter der Protagonistin Tempe machen die Einzigartigkeit und auch Autentizität dieser Reihe aus, und dieses Buch liest sich nach einem fast unscheinbar zu nennenden Anfang wieder einmal sehr spannend. Auch in die Bikerszene hat sich Reichs vor dem Schreiben des Romans stark eingearbeitet; die Schilderungen hierzu lesen sich jedoch weniger natürlich – und damit nicht so interessant – als die zu ihrem eigentlichen Fachgebiet, sind aber für den als Hintergrund durchaus interessant.

Insgesamt also ein sehr empfehlenswerter Roman!

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