Lawrence von Arabien

Autorenwertung
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Lawrence von Arabien (2 Discs)

Peter O'Toole (Hauptdarsteller). Sony Pictures Home Entertainment 2002, DVD, € 1,24

Rezension von: Wolfi | Rezensionsdatum:

Lawrence von Arabien (2 Discs)

Inhalt
Regisseur erzählt die Geschichte des legendären „Lawrence von Arabien“. Der begabte Lawrence wird als einfacher Offizier im 1. Weltkrieg nach Arabien gesandt, um dort die Absichten des mächtigen Prinzen Faisal auszukundschaften. Im weiteren Verlauf sympathisiert er zunehmend mit seinen Gastgebern; er überredet sie schließlich, mit ihm durch die Wüste Nefud zu durchqueren, um die wichtige Hafenstadt Akaba einzunehmen. Dieses fast aussichtslose Unterfangen, Lawrence kann nur 50 Mann sein Eigen nennen, gelingt ihm.

Die Engländer wollen sein Erfolg für sich vereinnahmen, doch Lawrence schlägt sich erneut auf die Seite der Araber. Zusammen mit ihnen erobert er Damaskus, um den Kolonialmächten zuvorzukommen. Doch deren Machtstreben können sich die zunächst erfolgreichen Araber auf Dauer nicht entziehen, weswegen Lawrence enttäuscht und gezeichnet nach England zurückkehrt, wo er mit nur 46 Jahren bei einem Motorradunfall ums Leben kommt.

Flimgeschichte, geschrieben mit malerischen Wüstenbildern
David Lean, der Meister der langen Film-Epen, hat hier Filmgeschichte geschrieben. Selbst seine späteren Werke „Doktor Schiwago“ und „Reise nach Indien“ reichen nicht an diese Film-Erzählung heran, die mit 7 Oscars prämiert wurde. Lean setzt auf malerische Filmbilder, die die Möglichkeiten des Kinos souverän ausreizen. So sieht man in einer Szene die endlose Weite der Wüstenlandschaft fast wie in einem Standbild bis am Horizont ein Punkt auftaucht, der durch einen lauten Schuss auf sich aufmerksam macht. Fast in Zeitlupe kommt der Punkt näher, wird größer, bis man einen bedrohlichen Reiter sieht. Es ist Omar Sharif als Sherif Alif, der später ein Mitstreiter von Lawrence wird, und hier seinen ersten fulminanten Auftritt hat.

Fulminante Besetzung und Oscar-prämierte Musik
Ohnehin ist die Besetzungsliste großartig. Neben Sharif wirken Alec Guiness als Prinz Faisal mit, Anthony Quinn als Anführer eines arabischen Beduinenstammes, und natürlich als Lawrence von Arabien.

Die melodramatische Musik, die ebenfalls mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, wird vom London Symphony Orchestra gespielt. Der Regisseur hat verfügt, dass sie zunächst ohne Filmbilder zu hören ist und erst dann der Film beginnt, und zwar mit einem Paukenschlag: dem tödlichen Motorradunfall von Lawrence.

Die bietet eine Sprachauswahl an, die sowohl die englische als auch die deutsche Version ermöglicht. Doch auch in der deutschen Version sind einige Sprechszenen, die allerdings kurz gehalten sind, in der englischen Originalversion zu hören. Für Cineasten gibt es darüber hinaus Bonusmaterial aus arabischen Archiven zu sehen. Der Film ist auf 2 CDs aufgeteilt worden.

Fazit
Ein Meisterwerk, das man gesehen haben muss. Zwar ist der Film für die große Kino-Leinwand konzipiert, doch kann man sich auch vor dem heimischen Bildschirm seiner Wirkung nicht entziehen. Nur Sitzfleisch sollte man mitbringen: 218 Minuten dauert der Film !

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