Le Cadeau de Noël

Autorenwertung
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Le cadeau de Noël

Daniel Abimi. Bernard Campiche 2012, Taschenbuch, 368 Seiten, € 77,00

Rezension von: skrueger | Rezensionsdatum:

Le Cadeau de Noël [Französisch] [Taschenbuch]
von (Autor) erschienen im Verlag

Inhalt
Die Geschichte spielt im Jahr 2012 und begann ein paar Tage vor Weihnachten. Eine junge Frau, Elena, aus der Ukraine stammend, angestellt in der Agip-Tankstelle, die sich vor der Ausfahrt Blécherette befindet, wurde in der Cafeteria der Tankstelle getötet. Eine Person mit Helm hat ihr aus nächster Nähe in die linke Brust geschossen, ist dann auf seinem Motorad, so wie er gekommen war, wieder weggefahren, so als ob nicht geschen wäre. Professionelle Arbeit. Zumal es sechs Zeugen von dem Mord gab, drei Männer und drei Frauen, die nichts gesehen hatten. Der Chef der Station ist ein Bulgare. Er saß in der Cafeteria seinem Neffen gegenüber, als der Schuss abgefeuert wurde. Er saß mit dem Rücken zum Eingang und sein Neffe war in ein Computerspiel vertieft. Eine Frau war an der Kasse, eine andere zählte die Chips. Außerdem waren zwei Kunden da, ein Mann und eine Frau, die beim Tanken waren. Die Untersuchung wird von Inspektor Mariani geführt. Sie wird ihn in das Milieu der Prostitution und Drogen führen, die damit verbunden sind, sowie seiner gehobenen Kunden. Mit Hilfe des alkoholabhängigen Journalisten, Michel Rod, der mit Leuten aus der High Society von Lausanne verwandt ist, ist nicht zu schwierig diesen Fall zu entwirren.

Das Interesse des Buches liegt in der lebendigen Darstellung der Personen, die damit die Erzähung unterstreichen, wie auf der einen Seite, die Polizisten und des Journalisten und auf der anderen Seite die osteuropäischen Prostituierten, Mutter-Frauen, Kunden und Zuhälter. Der Autor rekonstruiert diese kleine Welt von Sex und Geld mit großem Realismus, Grobheit und Genauigkeit. Er zeigt, dass nur ein wenig Kratzen an der Fassade, die dunkle Seite der menschlichen Natur offenbart, die bei Menschen aus allen sozialen Schichten zu finden ist.

Fazit
Der Thriller von Daniel Abimi wird die Lausanner begeistern, insbesondere die Nachtschwärmer und diejenigen die die Tatsachenberichte in der Tageszeitung „Le Matin“ lesen. Die Bewohner von Lausanne werden viele Orte finden, die sie kennen, selbst wenn sich der Autor einige Freiheiten dabei nimmt. Man bekommt das Gefühl, sich mitten in einer vertrauten Intrige zu befinden, auch wenn die Tatsachen und Personen bis auf eine Ausnahme frei erfunden sind.
Es ist aber nicht so, das diejenigen, die Lausanne nicht kennen, kein Interesse an diesem Buch fänden. Tatsächlich ist das Buch voll von wahren Detailinformationen über die Waadtländer Haupstadt, dass man es erkennt, wenn man dort hinfährt oder dass man Lust bekommt, dorthin zu fahren.

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