Le Facteur Quifaiquoi

Autorenwertung
  • Zeichnungen
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  • Lesbarkeit
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  • Unterhaltung
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  • Anspruch
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  • Gesamt
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Le Facteur Quifaiquoi

Arnal Ballester. LA JOIE DE LIRE EDITIONS 2012, Album, 28 Seiten, € 25,83

Rezension von: skrueger | Rezensionsdatum:

Le Facteur Quifaiquoi
von Arnal Ballester (Illustrator), (Autor) und François-Michel Durazzo (Übersetzer) erschienen im Verlag

Autor
Ruth Vilar wurde 1978 in Saragossa geboren. Sie ist Schauspielerin und Schriftstellerin. Seit ihrer Kindheit wollte sie Geschichten erzählen. Sie schrieb sie auf oder spielte sie in kleinen Szenen. Sie absolvierte eine Ausbildung am Theater-Institut von Barcelona bein den großen Dramaturgen wie dem Engländer Martin Crimp, den Spaniern José Sanchis Sinisterra und Sergi Belbel. Im Jahr 2006 hat sie mit Salva Artesero die Gesellschaft „Cos de Lletra“ gegründent, die sich mit Theaterspielen und anderen darstellenden Künsten rund um das Buch und Wort befasst.

Illustrator
Arnal Ballester wurde 1955 in Barcelone. Er hat mehr als 50 Kinderbücher illustriert aber auch viele Werke für Erwachsene. Er bleibt dabei, dass er keinen Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen sieht. Die Erwachsenen werden seiner Meinung nach jeden Tag ein bisschen weniger erwachsen und die Kinder sind immer früher erwachsen. Er hat zahlreiche Preise erhalten, darunter 1994 den PReis UNICEF des bessten Illustrator des Jahres auf der Internationalen Buchmesse von Bologna und 2008 den nationalen spanischen Preis der Illustration.

Inhalt
„Herr Wermachtwas ist Briefträger. Er hat einen Schuh, zwei Brillen, drei Uhren und vier Ledertaschen in denen er fünf Postkartenstapel, sechs Briefbündel, sieben Telegramme und acht Eil-Päckchen transportiert.“ So beginnt die witzige Geschichte, die von einem Briefträger berichtet, der anders ist als andere. Es ist eine Aufzählung von dem was er zu tun hat und was ihm alles während seines Arbeitstages passieren könnte, wenn er nicht eingeschlafen wäre.
Das Werk erlaubt die Abenteuer des Briefträger mitzuerleben. Das Prinzip ist, in den Text die Ziffern von eins bis dreiunddreißig einzubauen. Bei der letzten Zahl angekommen wird das gleiche Prinzip nur rückwärtszählend angewand. Das Buch ist sehr lustig, hat aber einen tiefgründigen Hintergrund, der zum Nachdenken über die komplexen, eigentlich dramatischen Zustände unserer Gesellschaft anregt.

Die Zeichnungen sind von einer sehr grafischen Ästhetik. Durch die Farbgebung erscheint das Buch im Retrostil, was seinen Charme hat. Die Zeichnungen haben immer einen Bezug zum Text mit einem Augenzwinkern. Mit Wortspielen und grafischer Unterhaltung amüsieren sich die spanischen Autoren ihre Geschichte zu erzählen.

Fazit
Eine lustige Geschichte mit passenden Illustrationen. Sie ist für Kinder sehr schön anzuhören und anzusehen. Die Texte und Bilder sind einfach verständlich und witzig bis ins Detail. Für Erwachsene gilt es den tieferen Sinn zu erfassen, so wird ihnen beim Vorlesen nicht langweilig sondern sie können ebenfalls mit dem Buch angenehme Unterhaltung finden.

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